Streitschlichter nun auch an der Karl-Fries-Realschule plus
Optimal für den Einsatz ausgebildet
Bendorf. Vergangene Woche wurden die ersten Streitschlichter der Karl-Fries-Realschule plus offiziell in ihr Amt eingeführt. Der Schulleiter Herr Giehl hielt eine kurze Ansprache und bedankte sich bei den Streitschlichtern sowie bei der AG-Leitung Herrn Golla und Frau Becker für ihren Einsatz. Herr Giehl überreichte den Streitschlichtern ihre Zertifikate und beglückwünschte sie zur bestandenen Weiterbildung, die von den verbliebenden neun Streitschlichtern mit Bravour gemeistert wurden. Herr Golla aus dem Lehrerkollegium und Frau Becker, die beim Jugendhilfswerk Koblenz e.V. angestellte Schulsozialarbeiterin der Karl Fries Schule, hatten 2012 an einer insgesamt einjährigen Ausbildung zum Mediator teilgenommen und waren somit in der Lage die Streitschlichter als solche auszubilden. Die ausgewählten Schüler wurden nun ein Jahr lang fortgebildet und dürfen nun in ihrem eigenen Streitschlichterraum selbstständig Auseinandersetzungen in der Unter- und Mittelstufe schlichten. Die Schüler trafen sich ein Jahr lang ein Mal wöchentlich eine Stunde in ihrer Freizeit und wurden in Themen wie Kommunikation, Konfliktmanagement, Kommunikationstechniken, Unterscheidung von Gewaltformen, Interpretation von Gefühlen und Körpersprache, Aktives Zuhören, Formulierung von Ich-Botschaften sowie schlussendlich der Leitung und selbstständigen Durchführung eines Streitschlichtergespräches geschult und so optimal auf ihren zukünftigen Einsatz vorbereitet. Der Schulleiter betont, dass er begeistert ist, nun neun so engagierte und professionell ausgebildete Streitschlichter auch an seiner Schule begrüßen zu dürfen. Auch Herr Golla und Frau Becker, denen die Arbeit mit den Schülern im vergangenen Jahr viel Freude bereitet hatte, freuen sich, dass nun auch an der Karl-Fries-Schule ein weiterer Beitrag zur Verbesserung des Schulklimas erfolgen konnte und zeigten sich etwas wehmütig, dass die Zeit so schnell vorbei ging und bedankten sich bei den Schülern, aber auch bei ihren Lehrern, Eltern und dem Förderverein, die alle dazu beigetragen haben, dass Projekttage und die Kursfahrt durchgeführt und unterstützt werden konnten.