Jobcenter Mayen-Koblenz kooperiert mit HTZ-Neuwied
Praxiserfahrung als Start ins Berufsleben
iu+Mayen. Rolf Koch, Geschäftsführer des Jobcenters Mayen-Koblenz und Wilbert Peifer, Geschäftsführer des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums (HTZ) Neuwied unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der eine enge Zusammenarbeit vorsieht. Ziel ist es, dass junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund die Arbeitswelt bei betrieblichen Praktika oder im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres kennenlernen.
„Praxiserfahrungen sind wichtig, um sich ein realistisches Bild über Arbeitsbedingungen und Qualifikationsanforderungen der verschiedenen Berufsbilder machen zu können. In der Theorie stellt sich manches anders dar, als vor Ort. Im nächsten Schritt sollen von den Vertragspartnern gemeinsame interkulturelle Initiativen erarbeitet und durchgeführt werden“, so Margreth Kühner-Pustrowski, Koordinatorin des Projekts beim Jobcenter Mayen-Koblenz. Das „Netzwerk für Integration durch Qualifizierung“ des Jobcenters unterstützt gezielt junge Erwerbslose mit Migrationshintergrund. Hilfe bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen gehört ebenso zu den angebotenen Leiustungen, wie umfassende Beratungen zur Weiterqualifizierung oder allgemeine Informationsveranstaltungen. Rolf Koch, Geschäftsführer des Jobcenters erklärt: „Wir wollen den Berufseinsteigern in schwierigen Lebenssituationen die Hand reichen und dazu ermuntern Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Man muss früh ansetzen, denn anhaltender Misserfolg bei der Arbeitssuche wirkt sich negativ auf das Selbstbewusstsein aus und lähmt die Bereitschaft die eigene Lage aktiv selbst zu verändern.“
Wilbert Peifer, Geschäftsführer des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums Neuwied, freut sich über die Kooperation: „Die enge Zusammenarbeit soll uns als Inspirationsquelle für unkomplizierte und praxisnahe Lösungsansätze für die Zielgruppe dienen.“
Pressemitteilung Jobcenter
Landkreis Mayen-Koblenz
