Landfrauen Kreisverband Mayen-Koblenz besucht Blumeninsel Madeira
Reise in den ewigen Frühling
Kreis Mayen-Koblenz. Der Landfrauen Kreisverband Mayen-Koblenz besuchte mit 43 Landfrauen und ihren Männern die Blumeninsel Madeira. Diese ganzjährig blühende Insel im Atlantik bietet durch ihre kaum vorhandenen Temperaturschwankungen einen ewigen Frühling. Blühende Gärten, idyllische Wanderwege, elegante Hotels - all diese Bilder haben wir mit dieser Insel verbunden und mussten feststellen - Madeira wird ihrem Ruf gerecht.
Von der atemberaubenden Steilküste im Süden über die Hochebene Paúl da Serra bis zu den Lava-Schwimmbecken im Norden, den rauschenden Wasserfällen und den Wanderwegen der Levadas - die Landfrauen und ihre Männer haben in diesen Tagen wahnsinnig viel erlebt.
Am ersten Tag erfuhren sie neben dem Flug von Köln aus und der Ankunft in Madeira eine äußerst freundliche Begrüßung im Hotel. Hoch über Funchal zum Wallfahrtsort Monte ging es an Tag zwei, wo es den Sarkophag Kaiser Karls des Ersten zu besichtigen gibt. Die etwa zwei Kilometer lange Rückfahrt nach Funchal erfolgte in den traditionellen Korbschlitten, dem ältesten Verkehrsmittel der Insel.
Am dritten Tag wurde eine Stadtrundfahrt durch Funchal gemacht. Die Reisegruppe besuchte die berühmte Kathedrale Sé und bestaunte den blumengeschmückten Marienaltar. Anschließend besichtigten sie eine Stickerei sowie die große Markthalle mit unzähligen Obst, Gemüse-, Blumen- und Fischständen. Der Nachmittag war ganz für den Botanischen Garten sowie den eindrucksvollen Orchideen-Garten reserviert.
Eine Obstbaugenossenschaft und die Levadas gab es am vierten Tag zu sehen. Hier hieß es: Festes Schuhwerk und Regenjacke nicht vergessen! Es ging durch Lorbeerwälder, Eukalyptushaine und entlang atemberaubender Ausblicke. Diese Wanderung wird sicherlich allen in Erinnerung bleiben. Am fünften Tag fuhr die Gruppe nach Camacha zu einer Korbflechte-Manufaktur. Anschließend ging es über den Poiso-Pass ins Naturschutzgebiet von Ribeiro Frio, das mit seinen Laurenzeen-Wäldern zu einer kleinen Wanderung zum Aussichtspunkt BalcÕes einlud.
Auf der Weiterfahrt entlang der Nordküste wurde Santana erreicht, berühmt durch seine hübschen strohbedeckten Häuser. Über den Portela Pass und Santo da Serra ging es zurück ins Hotel.
Mit dem sechsten Tag folgte freie Zeitgestaltung. Jeder konnte die Insel auf eigene Faust erkunden oder den Tag am Hotelpool genießen. Der Abend jedoch stand ganz im Zeichen der Unterhaltung und wurde musikalisch untermalt.
Am siebten Tag fuhr Reiseleiterin Sylvia mit der Reisegruppe entlang der Südküste zum bekannten Fischerdorf Camara de Lobos. Auf der Weiterfahrt passierten sie die Anbaugebiete des süßen Madeiraweines und sahen eine der mächtigsten Steilküsten Europas sowie die Heimat der geschützten Strelitzien und Anturien.
Die Region ist bekannt durch ihre großen Bananenplantagen. Zum Abschluss des Tages ging es zurück nach Camara de Lobos, wo der Besuch eines privaten Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert mit eigenem Weinanbau auf dem Programm stand. All diese Erlebnisse werden den Landfrauen und ihren Männern noch lange in guter Erinnerung bleiben. Unter www.landfrauen-myk.de können Interessierte sich viele schöne Bilder anschauen. Die RheinländerInnen verließen die wunderschöne Insel Madeira am achten Tag - etwas traurig zwar, doch nicht, ohne schon wieder die nächste Flugreise im kommenden Jahr für die Landfrauen und -männer auszuhecken.
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