Politik | 06.02.2016

Senioren-Union Bendorf im Gespräch mit MdL Josef Dötsch

Rheinland-Pfalz braucht den Neuanfang

Vorsitzender Hajo Stuhlträger erinnert an die Wichtigkeit der Wahlbeteiligung

Überzeugend trug Josef Dötsch seine Vorstellungen zum Aufbruch in Rheinland-Pfalz vor. privat

Bendorf. „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt an und handelt!“ Unter diesen Zitat Dantes stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Dötsch sein Gespräch mit der Bendorfer Senioren-Union. Der Wahlkreisabgeordnete nahm in Anwesenheit des Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Bernhard Wiemer, kein Blatt vor den Mund, sondern kennzeichnete den derzeitigen Zustand des Landes in vielen Bereichen als desolat. Wie der Landesrechnungshof feststellte wurden in den letzten Jahren die Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe in Vorhaben wie dem Nürburgring „verpulvert“. Wegen der dadurch entstandenen immensen Verschuldung fehlten heute die dringend notwendigen Mittel zur Unterhaltung der Straßen und Brücken, zur Einstellung von genügend Lehrern zur Verhinderung von Unterrichtsausfall und zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit durch die Optimierung der Ausgaben für die Polizei. Auch der letzte Haushaltsplan weise wiederum eine Verschuldung in Millionenhöhe auf. Die CDU habe einen ausgeglichenen Plan vorgelegt, der sogar Mittel für zusätzliche Lehrer und Polizisten ausgewiesen habe. Natürlich sprach Josef Dötsch auch die besonders nach der Kölner Silvesternacht überbordende Verunsicherung in der Flüchtlingsproblematik an. Er stellte sich ausdrücklich hinter die Entscheidungen der Bundeskanzlerin und begründete mit klaren Aussagen die Haltung der Landesvorsitzenden Julia Glöckner. In Abgrenzung zu den Randgruppen von links und rechts gelte es in der Asylfrage die Begriffe „Kriegsflüchtlinge“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „Sichere Herkunftsländer“ konsequent zu definieren und umzusetzen. In seinem Dank an den Referenten erinnerte der Vorsitzende der CDU-Senioren, Hajo Stuhlträger, an das Jahr 1995 in Bendorf. Wie schon damals gelte es heute, für das Land Rheinland-Pfalz den Wechsel, den Aufbruch, herbeizuführen. Er forderte deshalb alle Anwesenden auf, bei der Landtagswahl am 13. März für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen und bei Notwendigkeit, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Zum Abschluss lud das Team um Orga-Leiter Werner Dietz der Jahreszeit entsprechend mit Berlinern und Kaffee zum Gespräch in gemütlicher Runde ein.

Pressemitteilung

Senioren-Union Bendorf

Überzeugend trug Josef Dötsch seine Vorstellungen zum Aufbruch in Rheinland-Pfalz vor. Foto: privat

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