Bebauungsplan Bitz-Hellenpfad Bendorf
Rücksicht auf Anwohner
Bendorf. „Die FDP-Stadtratsfraktion drängt darauf, bei der Umsetzung des Bebauungsplans Bitz-Hellenpfad, soweit es rechtlich und technisch möglich ist, auf die vorhandene Bebauung Rücksicht zu nehmen und die Betroffenen bei den weiteren Maßnahmen intensiv einzubeziehen“, so Fraktionsvorsitzender Herbert Speyerer zum Antrag für die letzte Stadtratssitzung .
Der Ausbau des Hellenpfads ist bereits vor 40 Jahren beschlossen worden, und zwar mit einer vorgesehenen Straßenbreite von neun Metern. Der Stadtrat hat diese mit hohem Flächenverbrauch und hohen Kosten verbundene Überdimensionierung inzwischen zwar um das rechtlich maximale Drittel auf sechs Meter reduziert (unter Wegfall von Gehwegen). Dennoch wäre es, so der stellvertr. Fraktionsvorsitzende Günther Bomm beim FDP-Stammtisch Anfang Januar, aus ökonomischen und ökologischen Gründen nicht vertretbar, ausnahmslos an einer Straßenbreite von sechs Metern festzuhalten. Karl-Otto Hahn hatte schon früher als FDP-Vertreter im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss darauf hingewiesen, dass es sich beim Hellenpfad um eine klassische Anliegerstraße bzw. einen Anliegerweg in einem reinen Wohngebiet ohne gewerbliche, kulturelle oder öffentliche Einrichtungen mit minimalstem Verkehrsaufkommen handelt, der durch die Enge des Heinzenwegs auch nicht als Durchgangsstraße nutzbar ist. Die Erstellung eines neuen Bebauungsplans würde allerdings sowohl für die Stadt als auch für die Mehrzahl der Betroffenen erhebliche Nachteile mit sich bringen: die zwingende Notwendigkeit einer baldigen Kanalisierung, erneute Planungskosten, erheblich höhere Umweltanforderungen bei einer Neuplanung, jährliche Baukostensteigerungen sowie der Anspruch der Eigentümer von Bauerwartungsland auf eine Umsetzung des bestehenden Bebauungsplans erlauben deshalb keine Aussetzung des Umlegungsverfahrens, sondern nur eine Optimierung bei der Bauausführung. Die FDP hat hierzu unter anderem eine Ortsbesichtigung und einen Gesprächstermin mit allen Beteiligten vorgeschlagen sowie das Anlegen von Park- und Haltebuchten und einzelne Fahrbahnverengungen und darüber hinaus Prüfaufträge an das Bauamt formuliert.Pressemitteilung
FDP-Stadtverband Bendorf