Politik | 28.01.2014

Senioren-Union der CDU - Stadtverband Bendorf

Rund um das Thema Pflege

CDU-Senioren besuchten die ökumenische Sozialstation

Fred Eikmeier (Mitte) beeindruckte die Senioren nicht nur mit dem breiten Leistungsspektrum der Sozialstation, sondern gab auch auf eine Vielzahl von Fragen kompetente Antworten. privat

Bendorf. Die demographische Entwicklung im Land sowie die berufliche Mobilität von Mann und Frau und damit oftmals verbunden die Aufgabe der traditionellen familiären Sicherheit, bedingen eine stetig steigende Nachfrage nach sozialer Absicherung und Hilfe. Da das Fokussieren auf stationäre Einrichtungen allein aus ökonomischen Gründen den Staat überfordert, gewinnen ambulante Dienstleistungsanbieter unterstützt durch ehrenamtliches Engagement eine gänzlich neue Aktualität.

Um nähere Informationen aus erster Hand zu erhalten, wie dieses Problem in Bendorf angegangen wird, suchten die Senioren des CDU-Stadtverbandes Bendorf das Gespräch mit der hiesigen ökumenischen Sozialstation. Deren Vorsitzender, Fred Eikmeier, gewährte den Besuchern unter ihnen der langjährige Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Michael Kessler zunächst einen Blick in die Geschichte der Station, die bis in das Jahr 1975 zurückreicht.

Kurz konkretisierte er die Arbeit der mehr als 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation mit dem Satz: „Wir unterstützen Sie und Ihre Angehörigen bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit, im Haushalt, bei der Betreuung und einfach bei allem, was für Sie Entlastung bedeutet - auch ohne Pflegestufe.“ Ziel dieser Arbeit sei es, so die Pflegedienstleiterin, Schwester Helga, „dem Wunsch der älteren Menschen zu entsprechen, bis ins hohe Alter selbst über ihren Alltag zu entscheiden und auch bei Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden verbleiben zu können“.

Ergänzt wird dieses Tun seit 1996 durch eine „Beratungs- und Koordinierungsstelle“, seit 2009 dem „Pflegestützpunkt“. Hier erfährt jeder nach den Worten der Leiterin, Frau Börkircher, „eine neutrale und kostenlose Beratung über das gesamte Spektrum an medizinischen und pflegerischen Angeboten in unserer Region und über die dem Einzelnen zustehenden Leistungen und Finanzierungshilfen der Kranken- und Pflegeversicherung“.

In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzende der CDU-Senioren, Hajo Stuhlträger, nicht nur für den mehr als beeindruckenden Einblick in die Arbeit der Sozialstation, sondern zeigte auch seine Freude darüber, solch kompetente und einsatzbereite Helferinnen und Helfer vor Ort zu wissen. Gut war es, dass sich dieser „anstrengenden“ Information, wie bei allen Treffen der Senioren-Union, ein gemütliches Beisammensein anschloss, das zu eingehenden Gesprächen mit den Vertretern der Sozialstation und untereinander genutzt wurde.

Pressemitteilung Senioren-Union

CDU - Stadtverband Bendorf

Fred Eikmeier (Mitte) beeindruckte die Senioren nicht nur mit dem breiten Leistungsspektrum der Sozialstation, sondern gab auch auf eine Vielzahl von Fragen kompetente Antworten. Foto: privat

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