Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
„Schon viel erreicht - noch viel mehr vor“
Am 5. Mai im „Café der Inklusion“ in Mayen
Mayen. Seit 1992 setzen sich anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai viele Organisationen, Einrichtungen, Verbände der Behindertenhilfe für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Bei Fachveranstaltungen, an Infoständen, bei Demonstrationen und unterhaltsamen Events machen sie so auf die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung und ihre Belange aufmerksam.
Unter dem diesjährigen Motto „Café der Inklusion“ beteiligt sich auch das Netzwerk Inklusion MYK gemeinsam mit dem lokalen Teilhabekreis „Mayen verbindet“ an der ausgerufenen Aktionswoche. Wie kann das gleichberechtigte Miteinander in allen Lebensbereichen gelingen? Was kann jeder einzelne tun, um Inklusion zu verwirklichen?
Mit diesen Fragen werden Bürgerinnen und Bürger eingeladen, am Samstag, 10. Mai, von 10 bis 15 Uhr zu diskutieren und ihre persönliche Meinung mitzuteilen. Im Zentrum der Aktion steht ein „Café der Inklusion“, das Interessierte zu Gesprächen an einem Stand vor der Marktapotheke in Mayen einlädt.
Alle Ideen, Wünsche und Anregungen zum Thema Inklusion werden im Vorfeld auf farbigen Aufklebern visualisiert. Im Laufe der Aktion entsteht so ein überdimensionales buntes Inklusionszeichen, das die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegelt.
Bereits viele Fortschritte konnten im Bereich Inklusion gemacht werden, doch es gibt noch viel zu tun: So ist beispielsweise laut Statistischem Bundesamt die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung immer noch doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderung. Wer seine Ideen und Visionen lieber online mitteilen möchte, kann sich auch unter www.aktion-mensch.de/cafederinklusion beteiligen. Außerdem lädt das Netzwerk Inklusion ein zum inklusiven Gottesdienst am 11. Mai, 10:30 Uhr in die Pfarrkirche St. Clemens in Mayen.
