Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Schulen: Anmeldung ist nicht gleich Aufnahme
Kreis MYK. Die Informationsveranstaltungen der weiterführenden Schulen für die Neuanmeldungen der Fünftklässler zum Schuljahr 2014/2015 haben begonnen. Auch für die Schulen in Kreisträgerschaft - also die staatlichen Realschulen plus und die staatlichenGymnasien - gilt: Die Eltern können sich für eine Schullaufbahn entscheiden. Die Anmeldung an der Wunschschule bedeutet jedoch nicht immer, dass das Kind dort aufgenommen werden kann, so die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Wenn in Einzelfällen eine Schule aus Platzgründen nicht alle Kinder aufnehmen kann, greift ein Nachmeldeverfahren. Anmeldung ist also nicht gleich Aufnahme.
Nach dem Schulgesetz haben Eltern das Recht, die Schullaufbahn ihres Kindes zu wählen. Die Eltern entscheiden sich mit der Grundschulempfehlung und melden ihr Kind zunächst an der gewünschten Schule an. Es besteht jedoch kein Anspruch, dass das Kind dort angenommen wird. Der Anspruch beschränkt sich auf einen Schulplatz unter den vorhandenen Schulen der gewählten Schulart. Erst wenn alle Anmeldungen vorliegen, entscheidet die jeweilige Schulleitung in Abstimmung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als Schulbehörde im Nachverteilungsverfahren über die Aufnahme.
Zudem hat jede Schule neben der Aufnahmekapazität eigene Aufnahmekriterien.
Wenn an einer Schule die Anmeldungen höher sind als die Platzmöglichkeiten, beginnt unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist (28. Februar 2014) ein geordnetes Nachverteilungsverfahren mit festgelegten Auswahlkriterien. Ein Punkt ist die räumliche Zuordnung unter Einbindung der öffentlichen Verkehrsbeziehungen, also die Länge und Zumutbarkeit des Schulweges. Ein weiteres kann die Aufnahme von Geschwisterkindern sein. Auf dieser Grundlage wird Schülern dann gegebenenfalls ein Platz an einer anderen Schule der gewählten Schulart angeboten.
Die Eltern sind zur Angabe einer Alternativschule rechtlich nicht verpflichtet. Der Kreis rät jedoch, sich rein vorsorglich frühzeitig Gedanken über eine Alternativschule zu machen.Pressemitteilung
der Kreisverwaltung
Mayen-Koblenz
