Allgemeine Berichte | 08.03.2013

Seniorenbeirat legt Wert auf Barrierefreiheit

Austausch mit Fachfrauen von der Handwerkskammer

Kreis Mayen-Koblenz. Lebhaften Austausch, wann und wie man die eigenen vier Wände barrierefreier und generationenfreundlicher gestalten kann, gab es kürzlich im Seniorenbeirat des Landkreises Mayen-Koblenz. Mit Kerstin Reek-Berghäuser und Christina Burghardt-Keul von der Handwerkskammer, HWK, Koblenz hatte der Beirat Expertinnen eingeladen, die das heimische Handwerk fortbilden und sich im Dialog mit den Verbrauchern engagieren. „Wie schnell der barrierefreie Um- und Neubau von Gebäuden voran kommt, hängt von der Nachfrage der Kunden und einer guten Beratung durch Handwerker und Planer ab“, so das Fazit. Kerstin Reek-Berghäuser be-richtete: Bereits junge Familien wüssten heute den Komfort barrierefreier Eigenheime zu schätzen. Jede Renovierung im Eigenheim, die nach das Prinzip „Design für alle - Universelles Design“ verfolge, lohne sich. Mitgliedsbetriebe der HWK können sich nun qualifizieren und das Markenzeichen „Generationenfreundlicher Betrieb Service und Komfort“ erwerben.

Anhand ihres Musterkoffers zeigten die Referentinnen eine Auswahl von Haushaltsprodukten, die nicht nur für Senioren handlicher sind als bisherige. Von der Wäscheklammer bis zu leicht gängigen Steckern und Steckdosen, über Fahrradhelme bis hin zu Schaltelementen für Haustür und Telefonen reicht die Palette. Eine Ausstellung solcher Produkte verleiht das Zentrum für Umwelt und Arbeitssicherheit der HWK kostenfrei.

„Wir begrüßen es, wenn sich heimische Fachbetriebe mit Barrierefreiheit auskennen und sie den Bauherren schon früh anbieten“, erklärte Alfred Blum, Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats am Ende der Präsentation. Kerstin Reek-Berghäuser bestätigte die im Beirat bekannte Empfehlung, dass gute, kostenfreie und neutrale Beratung ein sinnvoller Einstieg zum selbst bestimmten Wohnen im Alter sei.

Rat vor Ort sowie Vorträge bieten beispielsweise die Landesberatungsstelle „Barrierefreies Bauen und Wohnen“ bei der Verbraucherzentrale oder ehrenamtliche Wohnberaterinnen aus dem Team des Seniorenbüros „Die Brücke“ in Bad Ems. Angelika Friesenhahn, die kürzlich ihre Ausbildung zur Wohnberaterin für den Landkreis Mayen-Koblenz absolviert hat, stellte sich dem Beirat vor.

Kontakte und Information

Landesberatungsstelle, Tel.: (0 61 31) 22 30 78, Internet www.barrierefrei-rlp.de. Die mobile Wohnberaterin kann telefonisch unter Tel.: (0 26 03) 9 72 -3 36 oder per E-Mail an Uschi.Rustler@rhein-lahn.rlp.de angefragt werden.

Weitere Infos zum Thema: www.barrierefrei-bauen.de und www.hwk-koblenz.de/Spezialisierte-Unternehmen.html. Informationen zu den öffentlichen Sitzungen des Kreisseniorenbeirats gibt es bei der Geschäftsstelle in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter Tel.: (02 61) 1 08 -1 54. Internet: www.mayen-koblenz.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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