„Sääner Kermes“ ist Tradition
Show-Abend und musikalischer Jahrgang
Bendorf-Sayn. Die „Interessengemeinschaft Sääner Kermes“ organisiert nun über fünfzehn Jahre das Traditionsfest im Pfarrgarten in Sayn im Schatten der Abteikirche. Kirmestraditionen werden erhalten. Es winkt ein tolles Programm und es ist natürlich wieder Ziel, die Gäste und das Publikum von Freitag bis Montag-Abend gut zu unterhalten. „Nur gemeinsam können wir die Tradition aufrecht erhalten“, wissen die Aktiven. So gut auch im Vorfeld alles durchdacht wird, es geht nur, wenn auch die „Rahmenbedingungen“ stimmen.
„Es wäre toll, wenn der Zugweg für den großen Festzug am Samstag von der Vorstadt bis zum Kirmesbaum mit Fahnen, Dekoration und Zuschauern gesäumt wäre. Das wäre auch für uns ein Zeichen, dass sich Arbeit und Aufwand im Sinne der Tradition lohnen“, betonen die Organisatoren und sind schon heute gespannt“.
In Sachen Tradition kann die Interessengemeinschaft gleich mehrfach mit positiven Nachrichten aufwarten. Sonntags gibt es wieder ein „Traditions-Weckkommando mit ‚Knebbelschesmusik“. Und die Kirmes wird angeführt vom „Frauenchor Sayn“, der in diesem Jahr jugendlich den Jahrgang mimt. Doch zuerst heißt es traditionell „die Sääner senn im Bersch“.
Am 25. April wird dann mit Hilfe des Löschzuges aus Sayn der Transport des Kirmesbaumes über den Stromberger Weg erfolgen. „Die Stroomer sollen also früh genug zum Einkaufen fahren, damit es keinen Stau gibt“, lächeln die Mitglieder der Interessengemeinschaft. Durchführende Vereine sind die Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn e.V., der Musikverein Sayn und der Männergesangverein Sayn. Am Freitag, den 1. Mai öffnet der Bierbrunnen, ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Festzelt. Ab 17.11 Uhr wird es der dritte „Sääner Gaudi Cup“ gestartet mit anschließender Siegerehrung. Ein bunter Festumzug der Ortsvereine und der Jugend startet am Samstag um 15 Uhr „An der Rothen Mühle“. Anschließend wird das Traditionssymbol der Eierkrone am Baum aufgehangen. Von 20 Uhr an spielt die „Big Band Rahms“ zu einem Highlight der Kirmes im Zelt auf für vier Stunden. Ein Wagnis für die Veranstalter - ein ganz besonderer Genuss für die Gäste, die die muntere Truppe noch in allerbester Erinnerung vom letzten Burgen- und Parkfest haben sollten. Am Sonntag gibt es den gewohnt-besonderen Festgottesdienst in der Abteikirche um 10 Uhr mit anschließendem Einzug und Frühschoppen im Zelt. Mittags bleibt die heimische Küche kalt, denn es gibt „Hausmannskost mit Suppe“ auf dem Festplatz. Ab 14 Uhr werden Kaffee und Kuchen und ein Bühnenprogramm der Tanzgruppen der KG 1937 Sayn e.V. geboten. Am „Kermes-Montag“ öffnet das Festzelt um 13 Uhr. Einer der unbestrittenen Höhepunkte ist das „Spätschoppen-Konzert“ ab 17 Uhr mit dem Musikverein, dem Männergesangverein und dem Frauenchor. Ein besonderes Fest mit besonderen Traditionen. „Und ein Muss für alle Sääner, Bendorfer und Menschen aus der Region“. -PS-
Am Samstag wird traditionell die Eierkrone aufgehängt.
Die „Big Band Rahms“ spielt ab 20 Uhr im Zelt und ist ein Highlight der Kirmes. Fotos: -PS-
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