Kommunaler Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV)
Spatenstich auf der Zentraldeponie Eiterköpfe
SGD-Präsident Kleemann: „Mutige und zukunftsweisende Entscheidung.“
Kreis Mayen-Koblenz. Ab 2016 sammelt und verwertet der kommunale Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) die Abfälle für den Landkreis Mayen-Koblenz. Auf der bei Ochtendung gelegenen Zentraldeponie Eiterköpfe wird nun die notwendige Infrastruktur dafür geschaffen. Ein neues Logistikzentrum mit Verwaltungs- und Sozialräumen wird errichtet und ein Wertstoffhof gebaut. Die Zahl der Mitarbeiter wächst von heute 16 auf mehr als 100. Auf der Deponie herrscht hektisches Treiben: Lkws bringen Unmengen an Bodenmassen ins Baufeld und Baufahrzeuge verdichten oder stabilisieren die Erde. Das Gelände der Zentraldeponie Eiterköpfe wird ab dem kommenden Jahr der Dreh- und Angelpunkt eines hochmodernen Stoffstrommanagements für die Region. Burkhard Nauroth, Verbandsvorsteher des AZV erklärt: „Über zwölf Millionen Euro werden in den Bau der neuen Gebäude und Anlagen investiert, fast fünf Millionen sind für die Beschaffung des neuen Fuhrparks eingeplant. Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur und Genehmigungsdirektion Nord, zeigt sich beim Spatenstich auf der Zentraldeponie Eiterköpfe beeindruckt: „Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel stellt mit dem neuen Abfallwirtschaftskonzept die Weichen für ein modernes und ressourceneffizientes Stoffstrommanagement in öffentlich-rechtlicher Verantwortung. Allen politischen Gremien gratuliere ich zu den mutigen und zukunftsweisenden Entscheidungen.“
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Spatenstich für das neue Logistikzentrum mit Wertstoffhof auf der Zentraldeponie Eiterköpfe (v.l.n.r.): Abfallzweckverband-Geschäftsführer Frank Diederichs, Landrat Manfred Schnur (Kreis Cochem-Zell), Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein (Stadt Koblenz), Landrat Dr. Alexander Saftig (Kreis Mayen-Koblenz), Burkhard Nauroth (Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbands), Präsident Dr. Ulrich Kleemann (SGD Nord), Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch (Ochtendung) und Bürgermeister Maximilian Mumm (VG Maifeld).Foto: privat
