Pressegespräch in den historischen Räumen des Denkmalareals
Stiftung Sayner Hütte ist auf einem guten und erfolgreichen Weg
Sayn. Die Geschäftsführung der Stiftung Sayner Hütte hatte zu einem Pressegespräch in den historischen Räumen des Denkmalareals eingeladen, an dem außer den Geschäftsführern Rehlinde Glöckner und Werner Prümm auch der Vorsitzende der Stiftung, Staatssekretär Walter Schumacher, Bendorfs Bürgermeister Michael Kessler und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein teilnahmen.
Die Stiftung Sayner Hütte wurde vor fast vier Jahren ins Leben gerufen mit dem Auftrag, die Sayner Hütte als Wahrzeichen der Industriekultur und der Ingenieursbaukunst zu erhalten. Der Vorsitzende der Stiftung, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher zog eine äußerst positive Bilanz: Die beiden zurückliegenden Jahre waren geprägt von umfangreichen Planungs- und Bautätigkeiten, mit denen der Rahmen für künftige Nutzungen und Entwicklungen auf dem Denkmalgelände geschaffen wurde. Bis 2017 werden insgesamt 11,75 Millionen Euro auf dem Areal investiert worden sein, davon allein 5,27 Millionen Euro Landesmittel. Zu den Baumaßnahmen gehörten unter anderem die Sanierung der imposanten Gießhalle von 1830 sowie die Herrichtung der ehemaligen Maschinenbauhalle aus der Krupp’schen Ära der Sayner Hütte, die ihre denkmalgerechte Außenfassade zurückerhält und ab 2017 als Besucherzentrum und Veranstaltungsort dienen soll.
Durch den Stiftungsbeirat unter Leitung von Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig sind die Planungen für den Umbau des Hochofentraktes an der Gießhalle in vollem Gange und die Bauforschung zur Gewinnung von Einsichten in frühere Funktionsabläufe in diesem Trakt ist angelaufen.
„Seit ihrer Gründung hat die Stiftung Sayner Hütte mit abwechslungsreichen baubegleitenden Veranstaltungen gezeigt, welch besonderes Potenzial die Sayner Hütte im kultur-touristischen Bereich aufweist“, betonte Walter Schumacher.
Er bedankte sich bei den Geschäftsführern der Stiftung Rehlinde Glöckner und Werner Prümm für ihr umfangreiches ehrenamtliches Engagement und bemerkte in diesem Zusammenhang: „Ich weiß nicht, ob es in Deutschland noch ein Beispiel eines Projektes dieser Größenordnung gibt, das ehrenamtlich in der Geschäftsführung arbeiten kann.
Den gebührenden Dank dafür kann man nicht oft genug wiederholen.“ Weiter erklärte er, auch in Zukunft werde sich die Stiftung dafür einsetzen, dass das Areal der Sayner Hütte intensiv und erfolgreich genutzt wird. Abschließend versicherte Kulturstaatssekretär Schumacher, dass Land und Stiftung das Thema „Nominierung der Sayner Hütte als Weltkulturerbe“ und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen auf jeden Fall weiterverfolgen werden.
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