Allgemeine Berichte | 31.03.2015

Bendorfer gedachten Opfer am Mittwoch am Stadtpark

Stille Gedenkminuten und Gespräche

Unter dem Denkmal gedachten viele Bendorfer der Opfer des Absturzes. Frank Lohrum

Bendorf. „Das Flugzeug ist abgestürzt. Ein einziger Satz und die Welt für so viele Menschen ist zerbrochen. Wir wollen und können keinen Sinn darin entdecken, dass dieses Unglück geschehen ist, dass Menschen ihr Leben verloren haben, dass die Familien jetzt mit diesem Verlust und diesem Schmerz weiterleben müssen.“ Peter Siebenmorgen sprach kurze klare Worte bei den „fünf Gedenkminuten am Pferd’chen“ in Bendorf. Bendorf wollte sein Mitgefühl ausdrücken mit den Familienangehörigen der Opfer. Am Mittwoch Abend vergangener Woche gab es noch keine genaueren Anzeichen für die Ursache der Katastrophe, die so viele Menschen ins Unglück gerissen hat. „Nach dem Absturz in den französischen Alpen gibt es vermutlich keine Überlebenden mehr. 72 Menschen aus Deutschland und 17 weiteren Ländern waren im Airbus unterwegs, darunter 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Nordrhein-Westfalen, die Düsseldorfer Opernsängerin Maria Radner. Mindestens vier junge Menschen aus Westerburg zwischen 20 bis 28 Jahren wurden Opfer, darunter eine junge Kollegin der Rhein-Zeitung aus dem Westerwald. Der Lufthansa-Sprecher bezeichnet es als „den schlimmsten Flugzeug-Unfall der letzten 20 Jahre“. Über zwanzig Mitbürger sprachen Fürbitten mit und kamen in den Dialog über den unfassbaren Todesflug. Dabei legte man Blumen nieder und stellte Kerzen auf. Auch die Feuerwehr und der Malteser Hilfsdienst zeigten Präsenz bei den Gedenkminuten. „lass aber auch dein Licht aufgehen, überall dort wo Leben zu Ende geht, bitten wir auch heute für die Toten der jüngsten Flugzeugkatastrophe. Herr sende dein Licht und dein Erbarmen, wenn wir keine Antwort auf ein WARUM finden: Wir bitten dich, sei du uns Licht auf unserem Weg.“

Kerzen wurden als Gedenken der Opfer aufgestellt.

Kerzen wurden als Gedenken der Opfer aufgestellt.

Unter dem Denkmal gedachten viele Bendorfer der Opfer des Absturzes. Fotos: Frank Lohrum

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