Politik | 03.11.2015

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Straßensammlung

Bendorf. Dieser Tage sammeln überall am Mittelrhein ehrenamtliche Helfer aus Vereinen und Verbänden, sowie Bundeswehrangehörige für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). In Bendorf unterstützt Bürgermeister Michael Kessler die Sammler und ruft die Bevölkerung dazu auf, die Helfer nicht abzuweisen. Kessler wörtlich: „Das was der VDK leistet, ist aktiver Dienst für den Frieden“. Seit 1919 hat der VDK sich die Aufgabe gestellt, die gefallenen deutschen Soldaten zu suchen, zu bergen, zu identifizieren und sie auf würdigen Kriegsgräberstätten zu bestatten. Heute fördert der VDK zudem die internationale Zusammenarbeit und die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten, die heute Mahnmale des Friedens sind. Gegenwärtig betreut der VDK 640 Kriegsgräberstätten in mehr als 42 Staaten mit mehr als 1,7 Millionen deutschen Soldaten, die gefallen oder in Kriegsgefangenschaft gestorben sind. Um alle diese Aufgaben bewältigen zu können führt der VDK mit Unterstützung der örtlichen Vereine jährlich diese Haussammlungen durch. Bürgermeister Kessler abschließend: „Wir hoffen, dass wir in Bendorf dank der Hilfe der Vereine und der Bürger einen kleinen Beitrag für diesen aktiven Friedensdienst mitleisten können und ich danke allen, die sich daran beteiligen.“ Die Sammlung läuft noch bis 22. November. Weitere Informationen können Interessierte beim VDK-Beauftragten der Stadt Bendorf, Ferhat Cato, Rathaus I, Tel. (0 26 22) 7 03-2 72 erfragen.

Pressemitteilung

Stadt Bendorf

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