KG Sayn
Traditionen bewahren Sayn hochleben lassen!
Bendorf-Sayn. Wenn sie einmarschieren, bringen sie in der Regel eine „blau-weiße Armada“ mit, eine Schar an perfekten Tänzerinnen und Tänzern. Ihr schmuckes Bild in Blau und Weiß ist einfach nur wunderschön. Gepaart mit guter Laune und bester Stimmung ist die Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn e.V. auch heute, 78 Jahre nach ihrer Gründung durch aktive und interessierte Sayner, ein Stimmungsmacher und ein Bewahrer von Traditionen und „Sääner Geschichte“. Das beweist sie jahrein, jahraus in den Karnevalskampagnen, bei der Ausrichtung der „Sääner Kermes“ oder beim traditionellen Burgen- und Parkfest. Nachnahmen wie Krings, Barthel, Kurth und Pohlmann sind aus dem „Sääner Karneval“ gar nicht mehr weg zu denken. Heute steht der Tanzsport mit vielen Garden – von Minis bis Mücken – weit vorne.
Etwas bewegen wollen
Wichtig im Bindeglied zwischen Traditionen und Moderne aber ist der Geist, etwas bewegen zu wollen und aktiv für den Ort einzutreten. Da ist die KG 1937 Sayn e.V. im Reigen der Ortsvereine immer aktiv dabei – zu unzähligen Anlässen. In den letzten Jahren hat die KG Sayn mit der Präsentation historischer Narrenkappen und einer Darstellung vieler Sessions- und Prinzenorden gezeigt, welche Geschichte der kleine Ort in Sachen Narretei aufzuweisen hat. Da Sayn ein kleiner Stadtteil war, wurde hier auch lange Jahre ein „kleines“, ein „Kinderprinzenpaar“ gekürt. Heute moderiert Präsident Mark Barthel bravourös die Auftritte der Karnevalsgesellschaft und bemüht sich aktiv, den Traditionsgedanken – den bereits sein Großvater in den Karneval einbrachte – weiter leben zu lassen. Marks Sohn Leon spielte beispielsweise so in der „Knebbelschesmusikformation Tradition“ zum Weckkommando der „Sääner Kermes“. Geschichte bleibt halt nur lebendig, wenn sie gelebt und vermittelt wird. Und da ist die KG 1937 Sayn e.V. mit all ihren Tänzerinnen und Tänzern, mit Büttenrednern und Aktiven weit vorne.
-PS-