Höhenrettungsübung an und auf der Koblenzer Seilbahn
„Und wenn die Seilbahn stehen bleibt?“
THW-Ortsverbände haben gemeinsam Rettungskonzepte erstellt
Bendorf. Eigentlich ist es technisch unmöglich, dass moderne Seilbahnen stehen bleiben und die Fahrgäste evakuiert werden müssen: „Was aber, wenn dieser Fall dennoch eintritt?“ Diese Frage wurde zusammen mit den THW-Ortsverbänden Bendorf, Cochem und Saarburg, sowie der Betreiber, der in diesem Bereich aufgebauten Seilbahnen, erörtert. Ziel war es, Rettungskonzepte zu erstellen, und die Ausstattung für einen solchen Einsatz zu überprüfen. Die Höhenretter des THW Bendorf nehmen jährlich an Rettungsübungen in diesem Bereich teil und können sich daher auf einen breiten Erfahrungsschatz berufen. Das von ihnen vorgeschlagene Konzept zeichnet sich durch einfache Handlungsabläufe und geringen Materialeinsatz aus, sodass in Einsatzfall eine schnelle, sichere und effiziente Rettung der Personen möglich ist. Besonders bemerkenswert ist, dass die Gruppe der Höhenretter aus Bendorf ehrenamtlich arbeiten, sich selber finanzieren und dennoch national sowie international als anerkannte Fachgruppe gelten, auf dessen Fachwissen gerne zurückgegriffen wird: „Profis im Ehrenamt - darauf sind wir stolz.“
Wer sich selber ein Bild vom THW Bendorf machen möchte, ist zum Dienst jeden Mittwoch ab 19 Uhr, in der Brauereistraße 4, Bendorf (neben dem Aldi-Kreisel) eingeladen.
Pressemitteilung
Technisches Hilfswerk (THW)
Ortsverband Bendorf