Bendorfer Seniorentag
Unterhaltsamer Nachmittag mit buntem Programm
Bendorf. Bendorf ist eine lebenswerte, weltoffene und multikulturelle Stadt. Viele Einwohner engagieren sich unter anderem für die Jugend, für Flüchtlinge und nicht zuletzt auch für Senioren. In der kommunalen Seniorenarbeit ist die Stadt Bendorf seit vielen Jahren sehr innovationsfreudig.
Für die ältere Bevölkerung wurde ein eigener Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Hedi Schenk installiert, der sich umfassend mit den Anliegen der älteren Bürger beschäftigt und eigene Veranstaltungen durchführt, darunter auch in jedem Jahr einen Seniorentag
Den 9. Bendorfer Seniorentag, der kürzlich in der Yzeurer Halle in Bendorf stattfand, hatte der Seniorenbeirat der Stadt Bendorf wie gewohnt wieder hervorragend organisiert. Zahlreiche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des unterhaltsamen, informativen und kurzweiligen Programms. Viele Seniorinnen und Senioren waren der Einladung des Beirates gefolgt und brachten gute Laune mit. Rolf Barthel, ein gestandener Karnevalist aus Bendorf-Sayn moderierte in diesem Jahr in seiner eigenen humorvollen Art die Veranstaltung, was ihm das uneingeschränkte Lob aller Anwesenden einbrachte. Der landesweit bekannte Sänger und Entertainer Manfred Pohlmann, ebenfalls ein Sayner Urgewächs, übernahm professionell den musikalischen Part auf der Bühne. Er intonierte viele bekannte deutsche Schlager und Ohrwürmer aus den 60er und 70er-Jahren, die streckenweise von den Senioren begeistert mitgesungen wurden.
Nachdem Rolf Barthel einige Gäste aus Politik und Wirtschaft vorgestellt hatte, darunter Altbürgermeister Hajo Stuhlträger mit Ehefrau, der Landtagsabgeordnete Josef Dötsch und der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrenvorsitzende der SPD Willi Böhm, hieß die Vorsitzende des Seniorenbeirats Hedi Schenk die Besucherinnen und Besucher willkommen. Danach ergriff der neue Bürgermeister Michael Kessler das Wort und dankte dem Beirat für seine engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren. Kessler sprach auch die aktuelle Flüchtlingsthematik an und bemerkte, er sei froh, dass in Bendorf ein umfassendes Freiwilligennetzwerk existiere. Er wies aber darauf hin, dass Bendorf mittlerweile, wie viele andere Kommunen des Landes, ebenfalls große Probleme bei der Wohnraumbeschaffung hat. Er lud die Seniorinnen und Senioren ein, sich an die Stadtverwaltung zu wenden wenn sie Wohnraum zu vermieten haben. Alle individuellen Wünsche in Bezug auf Altersgruppen oder ähnliches würden berücksichtigt. „Es wäre schön, wenn wir künftig viel Unterstützung auch von unseren älteren Mitbürgern erfahren könnten“, so Kessler abschließend. Es folgte ein unterhaltsames Singspiel mit Kindern und Erzieherinnen des Kindergarten St. Medard Bendorf, bevor der Sayner Frauenchor unter der Leitung von Alois Müller am Klavier mit erfrischendem Liedgut für weitere Kurzweil sorgte. Die Pause nutzen viele Besucher um sich an mehreren Informationsständen verschiedener Institutionen am Halleneingang Anregungen für den Alltag zu holen. Es gibt bereits eine Vielzahl von technischen Innovationen, die älteren Menschen bei einer selbstständigen Lebensführung wirksam helfen und unterstützen können, hierüber konnten sich die Senioren umfassend informieren. Die Darbietungen der Protagonisten auf der Bühne der Stadthalle verbreiteten beste Stimmung und die Senioren bedankten sich für einen bunten und unterhaltsamen Nachmittag mit anhaltendem Applaus.
Musik gab´s vom Sayner Frauenchor.