Politik | 23.11.2013

Gemeinnützige Einrichtungen profitieren von Strafverfahren

Verfehlungen bewirken mittelbar doch etwas Gutes

Clemens Hoch.privat

Kreis MYK. Auch im vergangenen Jahr haben gemeinnützige Einrichtungen wieder von Zahlungen aus Ermittlungs- und Strafverfahren profitiert. Die SPD Mayen-Koblenz um ihren Vorsitzenden Clemens Hoch freut sich darüber sehr und dankt der Justiz: „Die Zuwendungen sind Basis für eine gute, gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit - auch im Landkreis; so bewirken begangene Verfehlungen mittelbar doch etwas sehr Gutes.“ Insgesamt beläuft sich die Summe der Mittel, die landesweit vom Januar 2012 bis Dezember 2012 gemäß Veröffentlichung im Justizblatt über sieben Millionen Euro. Der Großteil der Mittel entfiel dabei auf den Bereich der Straffälligen- und Bewährungshilfe (rund zwei Millionen Euro), der allgemeinen Kinder- und Jugendhilfe (rund 600.000 Euro) sowie der Hilfe für Suchtgefährdete (rund 300.000 Euro). „Insbesondere freut es uns, dass hiervon auch gemeinnützige Einrichtungen in unserem Landkreis profitieren können“, so der Vorsitzende der SPD Mayen-Koblenz, Clemens Hoch. „So entfallen rund 8.500 Euro auf den Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. mit Sitz in Mayen, rund 5.300 Euro auf den Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz e.V., sowie abermals 5.000 Euro auf den Förderverein Mariendom Andernach e.V.“ Auch zahlreiche weitere Institutionen in Ochtendung, Saffig, Bassenheim, Rieden und Vallendar können demnach von den zugewiesenen Mitteln profitieren. Gleiches gilt für zahlreiche gemeinnützige Institutionen in der Stadt Koblenz, zu deren Einzugsgebiet auch der Landkreis gehört. Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland erklärte hierzu: „Die zugewiesenen Geldbeträge tragen auch in Zukunft zur gewohnt guten Arbeit zahlreicher Institutionen im sozialen Bereich in unserer Region bei und stellen gleichzeitig eine Wertschätzung ihrer Arbeit dar. Die Verwendung von Geldbeträgen in Ermittlungs- und Strafverfahren zu einer Reinvestition in das Gemeinwohl unterstützen wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten daher nachdrücklich“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung der

SPD Mayen-Koblenz

Clemens Hoch.Foto: privat

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