Bürgerbeauftragter von Rheinland-Pfalz zu Gast in Bendorf
Verloren gegangenes Vetrauen zurückgewinnen
Senioren-Union im Gespräch mit Dieter Burgard
Bendorf.Seit mehr als 40 Jahren gibt es in Rheinland-Pfalz die Institution des Bürgerbeauftragten, der in dieser Zeit mit seinem Team mehr als 115.000 Eingaben bearbeitet hat mit dem Ziel, bei Problemen eines Bürgers mit einer Behörde oder Verwaltung auf eine einvernehmliche Erledigung des Anliegens hinzuwirken.
Um Informationen aus erster Hand zu erhalten, wie diese immense Arbeit in unserem Land angegangen wird, luden die Senioren des CDU-Stadtverbandes den rheinland-pfälzischen Bürgerbeauftragten und Beauftragten für die Landespolizei, Dieter Burgard, zu einem Gespräch nach Bendorf ein. Der Referent gewährte den zahlreichen Besuchern zunächst einen Blick in die Geschichte dieser Institution, die bis in das Jahr 1974 zurückreicht. Kurz konkretisierte er die Arbeit der zur Zeit 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Behörde mit dem Satz, verloren gegangenes Vertrauen der Bürger in die Verwaltung zurückzugewinnen. So könnten bei den unterschiedlichsten Kontakten der Bürgerinnen und Bürger mit einer Behörde des Landes Situationen entstehen, bei denen sich der Bürger missverstanden oder ungerecht behandelt fühle. Hier sieht sich Dieter Burgard als Vermittler mit dem Ziel, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Circa 2.500 Vorgänge pro Jahr sind ein eindrucksvoller Beleg für das Vertrauen, das ihm und seiner Institution entgegengebracht wird. Die Eingaben reichen vom Justizvollzug, über die Grundsicherung und Sozialhilfe, über Landwirtschaft und Umwelt bis zu kommunalen Abgaben. Eine deutliche Zunahme trat zuletzt bei Problemen im Zusammenhang mit der Gewinnung erneuerbarer Energien und dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Kindertagesstätten, ein. Dieses breite Spektrum seiner Arbeit wie auch die Art und Weise seines Vortrages machten mehr als deutlich, dass Dieter Burgard bestimmt nicht zu den Menschen gehört, die mehr Zeit und Kraft aufwenden, um über Probleme zu reden als sie anzupacken.
In seinem Schlusswort dankte der Vorsitzende der CDU-Senioren, Hajo Stuhlträger, dem Bürgerbeauftragten mit einem Bildband der Sayner Hütte nicht nur für den mehr als beeindruckenden Einblick in seine Arbeit, sondern zeigte auch seine Genugtuung darüber, ein so engagiertes Team als Ansprechpartner für Bürgeranliegen in Mainz zu wissen. Wie bei allen Treffen der Senioren-Union schloss sich ein gemütliches Beisammensein an, das zu intensiven Gesprächen mit dem Referenten und untereinander genutzt wurde.
Pressemitteilung
Senioren-Union Bendorf