Ausbildung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Vielfältiger Job in moderner Verwaltung
Bewerbungsfenster öffnet Anfang Juli - duales Studium ist ebenfalls möglich
Kreis Mayen-Koblenz. Die Schule noch nicht abgeschlossen und schon Bewerbungen schreiben? Auf jeden Fall. Ab Anfang Juli können Interessierte sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den nächsten Ausbildungsbeginn im Sommer 2015 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August dieses Jahres. Die Kreisverwaltung ist ein zukunftssicherer und moderner Dienstleister, der neue Herausforderungen offen annimmt. Landrat Dr. Alexander Saftig: „Wir begreifen die Veränderungen in der Gesellschaft als Chance, wirtschaftliches Handeln und stetig schneller werdende Kommunikationswege miteinander zu vereinen, um den Bedürfnissen der Bürger bestmöglich gerecht zu werden. Dafür brauchen wir gut ausgebildeten und sozial kompetenten Nachwuchs, der leistungsbereit, teamfähig und belastbar ist.“
Bereits in der Ausbildung lernen die Auszubildenden die vielfältigen Aufgaben einer Kreisverwaltung kennen: Sozialleistungen bewilligen, Führerscheine erteilen oder entziehen, den Abriss von Schwarzbauten verfügen, Abfallkonzepte entwickeln und umsetzen, repräsentative und kulturelle Veranstaltungen wie den „Ball des Sports“ planen und organisieren, Schulbücher ausleihen, Wahlen durchführen oder für die Absicherung von Straßenbaustellen sorgen, um nur einige zu nennen. Ausbildungsbeauftragter Stefan Heftrich erklärt: „Zwei Dinge sind uns wichtig. Erstens wollen wir eine praxisbezogene Ausbildung. Das heißt, unsere Anwärter sind in den Fachabteilungen voll in das Tagesgeschäft mit einbezogen. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung auch schon mal den Sachbearbeiter. Zweitens legen wir Wert auf Bürgerorientierung. Unsere Nachwuchskräfte werden von Anfang an in den Publikumsverkehr mit einbezogen.“ Die dafür notwendigen Fachkenntnisse und persönlichen Fertigkeiten werden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHÖV) und Zentralen Verwaltungsschule (ZVS) beigebracht. „Neben klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund, denn hinter allen Vorschriften und Gesetzen stecken Menschen mit Ansprüchen und Wünschen.“
Die Ausbildung kann für das zweite Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das dritte Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) erfolgen. Voraussetzung ist das erfolgreiche Durchlaufen des Bewerberauswahlverfahrens. Es umfasst eine notenbezogene Vorauswahl, einen schriftlichen Eignungstest sowie Vorstellungsgespräche. Für das duale Bachelor-Studium zum dritten Einstiegsamt wird zugelassen, wer über die volle Fachhochschulreife oder einen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur) verfügt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zum zweiten Einstiegsamt ist ein Realschulabschluss (mittlere Reife) Voraussetzung. Die Ausbildungsdauer beträgt 24 Monate. Das monatliche Grundgehalt beträgt während der Ausbildung 1000 Euro brutto. Bisher war es fast immer möglich, die Nachwuchskräfte nach ihrer Ausbildung dauerhaft in der Kreisverwaltung einzustellen.
Die Zeit bis zur Zeugnisausgabe Ende Juli kann genutzt werden, um die Bewerbung vorzubereiten und sich näher zu informieren. Bewerbungsschluss ist der 31. August. Infos gibt es auf der Homepage unter www.myk.de oder bei Stefan Heftrich, Tel. (02 61) 10 82 26, E-Mail: Stefan. Heftrich@kvmyk.de. Pressemitteilung
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
