Vulkanpark GmbH bietet im Lava-Dome Mendig einen Bildvortrag über die Vulkane Äthiopiens an
Virtuelle Reise in die vulkanische Welt Äthiopiens
Mendig. Unter dem Titel „Äthiopien - Farben, Mineralien, Menschen und Vulkane“ bietet die Vulkanpark GmbH am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr im Lava-Dome Mendig einen Multimedia-Vortrag von Tobias Schorr über die vulkanische Landschaft Äthiopiens und seiner Menschen an. Bei seinem abwechslungsreichen Vortrag entführt Fotograf und Reiseleiter Tobias Schorr mit tollen Bildern in die Hochebenen des Landes, in die Danakil-Wüste mit einem der schönsten aktiven Lavaseen der Erde und zu den Wasserfällen des blauen Nils. Bei seinem Bericht kommen aber auch die Menschen und die Kultur nicht zu kurz. Gilt Äthiopien doch als Ursprungsland der Menschheit. Ein Bildervortrag mit einmaligen Fotos und spannenden Geschichten erwartet die Besucher an diesem Abend im Lava-Dome Mendig.
Vulkanismus ist das prägende Element
Der Vulkanismus ist das prägende Element Äthiopiens. Hier brach Afrika und Saudi Arabien auseinander und auch heute geht der Prozess weiter. In Zukunft wird die Danakil-Wüste Teil des Meeres werden. Dort reiht sich ein Vulkan an den anderen und dort liegt auch einer der schönsten, aktiven Lavaseen der Erde - der Vulkan Erta Ale. Genau diese einmaligen vulkanischen Seiten Äthiopiens zeigt Fotograf Tobias Schorr am in seinem Vortrag.
Wer heute durch Äthiopien reist, entdeckt ein abwechslungsreiches, wunderschönes und zum Teil auch armes Land. Auch wenn es die großen Hungerkatastrophen nicht mehr gibt, sind viele Bewohner arm. Trotzdem sind die Äthiopier ein fröhliches und stolzes Volk.
Gebirge wie in der Schweiz
Schon bei der Ankunft in Addis Abeba befindet man sich auf einer alpinen Höhe von mehr als 2000 Meter. Bei Rundreisen geht es regelmäßig bis auf 3000 und in den Bale-Bergen sogar bis auf 4000 Meter Höhe. Es gibt Landschaften mit Gebirgen wie in der Schweiz - nur ohne Schneebedeckung. Auf Hochebenen entdeckt man seltene Tiere und beobachtet zum Beispiel die Bergaffen Geladas, dann geht es in Canyons, die sich tief in kilometerdicke Lavaschichten gegraben haben. Manche dieser Schichten enthalten die schönsten Opale der Erde. Hier trifft man auch auf das „Jerusalem von Afrika“, die Kirchenstadt Lalibela mit ihren wunderschönen Felskirchen. Weiter nördlich kommt man zur antiken Stadt Axum mit ihren historischen Stelen. Dort haben Vulkanausbrüche wunderschöne Amethyste hinterlassen. In der Mitte des Landes lohnt sich ein Besuch des Tana-Sees und die Wasserfälle des blauen Nils, der sich durch dicke Basaltschichten gräbt.
Auch im Süden prägt Vulkanismus die Landschaft. Dutzende Vulkane und riesige Kraterseen erzählen vom Rift-Valley. In abenteuerlichen Regionen trifft man auf den Stamm der Oromo, die das ideale Bild von Afrika vermitteln. Stolze Bewohner, die mit bunter Kleidung und dicken Goldarmreifen von einer ursprünglichen Kultur zeugen, die weiterhin lebt. Und auch ihr Gold ist ein Produkt des Vulkanismus. Noch ist Äthiopien in vielen Regionen unerforscht.
