Allgemeine Berichte | 19.12.2012

Nachtübung beim THW Bendorf

„Wer suchet, der findet!“

Bei einer Alarmierungs- und Nachtübung wurde beim THW Bendorf die Suche nach vermissten Personen geübt.Privat

Bendorf. Nach überraschender Alarmierung mussten die Helfer des THW Bendorf ausrücken, um in Gebiet „am Strässchen“ nach mehreren vermissten Personen zu suchen. Dabei wurde das Alarmierverfahren, die Organisation der Suche selbst und die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdienst vom Übungsablauf verlangt. Große Überraschung bei den Helfern des THW Bendorf: „Probealarm, sofort in den Ortsverband kommen“, so die SMS, die jeder erhielt. Damit wurde auch gleichzeitig das neu beschaffte SMS-Alarmierungssystem getestet, welches hier seine Bewährungsprobe bestand. Die nach und nach eintreffenden Helfer wurden auf die Fahrzeuge eingeteilt und fuhren zum Übergabeplatz an der Grillhütte am Strässchen. Dort wartete bereits die Polizei Bendorf, die den Zugführer des THW, Benedikt Geissler und die ersten eintreffenden Helfer in die Lage einwies.

Ein neunjähriges Kind einer Spaziergängergruppe fand einen Wildschweinfrischling, den er aufhob und zu seinen Eltern brachte. Dann kam aber die Mutter des Frischlings dazu, und griff die Wanderer an und die Gruppe flüchtete in verschiedene Richtungen. Zwei Erwachsene und der Neunährige wurden aber immer noch vermisst. Der Zugführer teilte nun Suchgruppen ein, ließ eine Ausleuchtung des Einsatzraumes aufbauen und begann mit der Suche. Auf Bitte des eingetroffenen Notarztes wurde eine Verwundetensammelstelle eingerichtet und ebenfalls ausgeleuchtet. Durch den Schnee, die Kälte und die schlechte Sicht im Wald gestaltete sich die Suche als sehr schwierig. Es konnten aber alle vermissten Personen gefunden, erstversorgt und dem Notarzt übergeben werden. Wie sich herausstellte, war das neunjährige Kind vom Vater auf ein Hüttendach in Sicherheit gehoben worden, und musste von dort geborgen werden. Nach Abschluss der Übung wurde noch vor Ort bei heißem Tee ein positives Fazit der Übung gezogen. Zurück im Ortsverband hatte der Koch des THW für alle Beteiligten ein leckeres Essen vorbereitet, dass alle Beteiligten gerne annahmen. Die Übungsleitung war sehr zufrieden mit dem raschen und reibungslosen Ablauf der Alarmierung und dem „Abarbeiten“ der Übungslage. Wer sich ein näheres Bild über das THW in Bendorf machen möchte, ist jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr herzlich eingeladen (Brauereistraße 48, am Aldi-Kreisel) einmal vorbeizuschauen. Jeder kann dort mitmachen, es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich - im THW wird eine fundierte und vielseitige Ausbildung geboten.

Durch den Schnee, die Kälte und die schlechte Sicht im Wald gestaltete sich die Suche als sehr schwierig. Es konnten aber alle vermissten Personen gefunden, erstversorgt und dem Notarzt übergeben werden.

Durch den Schnee, die Kälte und die schlechte Sicht im Wald gestaltete sich die Suche als sehr schwierig. Es konnten aber alle vermissten Personen gefunden, erstversorgt und dem Notarzt übergeben werden.

Bei einer Alarmierungs- und Nachtübung wurde beim THW Bendorf die Suche nach vermissten Personen geübt.Fotos: Privat

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