Allgemeine Berichte | 14.04.2015

Rheinische Eisenkunstguss-Museum und der Museumsförderverein

Zarte Wunderwerke aus Eisen

Präsentation „Fer de Berlin“ oder „Berlin Iron“ am Donnerstag, 16. April

Bendorf. Das Rheinische Eisenkunstguss-Museum und der Museumsförderverein bieten im Rahmen des Jubiläumsjahres 200 Jahre Preußen am Rhein eine Veranstaltung der besonderen Art an. Unter dem Titel „Fer de Berlin - Berliner Eisen aus Sayn“ - „... so als träte man aus einem turbulenten Faschingsfest in die Stille eines Wintermorgens“ präsentieren Stephanie Geifes und Gloria Otthoff am Donnerstag, 16. April, ab 19 Uhr eine szenische Lesung: „Preußen vor 200 Jahren. Die Damenwelt war aufgerüttelt. Mutig befreiten sie sich aus ihren engen Korsetts und trugen stattdessen selbstbewusst die erotischste Kleiderform der Modegeschichte: Das hauchdünne und hochgegürtete Empirekleid. Dazu legten die modernen und modebewussten Frauen demonstrativ filigranen Eisenschmuck an, der als „Fer de Berlin“ oder „Berlin Iron“, ganz Europa und sogar Übersee eroberte. Aber was hat die preußischen Damen dazu bewogen, den Eisenschmuck dem glänzenden Goldschmuck vorzuziehen und sogar ihren emotionalsten Schatz, den Ehering, gegen einen wertlosen Eisenring einzutauschen? Lag es an dem missverstandenen Aufruf von Prinzessin Marianne von Preußen oder doch an der „Fashion Queen“ Königin Luise? Eines ist sicher: Eisenschmuck hat bis heute an Faszination nichts verloren und „… es ist als träte man aus einem turbulenten Faschingsfest in die Stille eines Wintermorgens“ (Martin Sperich).

Pressemitteilung

der Stadtverwaltung

Bendorf am Rhein

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