JSG Bendorf/Vallendar D-Jugend
Zu viele Fehler
JSG Bendorf/Vallendar - TV Güls 16:21 (10:10)
Vallendar/Bendorf. Durchwachsene Gesamtleistung der D1 der JSG Bendorf/Vallendar reichte leider nicht zum Punktgewinn.
So könnte man das Heimspiel gegen den TV Güls in der WRG- Arena mit einem Satz treffend umschreiben. Dem Gast von der Mosel reichten ein körperlich auch als C- Jugendspieler durchgehender Mittelmann und zwei schnelle ballsichere Nebenleute um die Abwehr der D1 ein ums andere mal auszumanövrieren. Die Abwehr, gegen Horchheim noch das Glanzstück der Mannschaft, konnte diesesmal leider nicht so überzeugen. Zuwenig Aggressivität im Deckungsverhalten, kein Pressing, so würde man das beim Fußball nennen, die Positionen zum Angreifer nicht kompakt genug, fast alle Aktionen erst als der Gegner bereits im Ballbesitz war, aber trotzdem konnten die Jungs zur Pause noch ein Remis halten, ja, sogar noch bis zur 30. Minute ein 15:15-Spielstand. Zur Angriffsleistung. Hier könnte man einige Spielberichtpassagen aus vorausgegangenen Spielen kopieren. Hektik, Unkonzentriertheit, viele leichte Ballverluste und viele Torabschlussversuche, die schon vom Ansatz her nicht zum Erfolg führen konnten. Auch entsprechende Auszeiten der Trainer konnten keine Verbesserung bewirken. Als weiterer Faktor muss erwähnt werden, dass der angesetzte Schiri aus Puderbach nach Kräften bemüht war, nicht als Heimschiedsrichter dazustehen und gerade bei Pari-Situationen mit einigen völlig daneben liegenden Entscheidungen die Waage jedes Mal zum Ausschlag brachte. Schlussendlich ist festzuhalten, dass der TV Güls die Punkte verdient mitgenommen hat weil die Jungs der JSG nur selten ihre tatsächlichen Normalleistungen abrufen konnten.
Vorschau
Am Sonntag, 15. November, ist Anpfiff um 13.30 Uhr in Koblenz gegen den TV Arzheim zum nächsten Meisterschaftsspiel. Ein Gegner, der ebenfalls nicht so einfach zu besiegen sein wird. Die Mannschaft hat versprochen, sich dort reinzuhängen und hofft auf die gewohnte Unterstützung ihrer treuen Fans.
Es spielten:
David Bode (1), Marco Brügel (1), Fynn Corcilius (2), Nils Frisch (TW), Tim Hemmerle (8), Henry Lewin, Max Schleier, Paul Schleier (2), Simon Schneider (1), Matthias Schumann (TW), Linus Stritzke, Johannes Zimmermann (1).
