Lokalsport | 13.10.2015

Turnerschaft Bendorf 1861/ 1890 e.V., Abteilung Handball

Zweite Mannschaft spielte 30 Minuten überzeugend

Verbandsliga Ost: TuS GW Mendig – TSB II 32:23 (13:13)Pascal Brink von der TSB II, der drei Treffer am Wochenende erzielte. Privat

Bendorf. Nach guter erster Hälfte verliert die TS Bendorf II mit neun Toren in der Eifel. Dabei hatte alles so gut angefangen. Mit 14 Mann reisten die Bendorfer an und legten ganz gut los. So führte man zu Beginn fast durchgehend mit einem Tor, wenngleich die Gastgeber auch immer die passende Antwort parat hatten. Über 4:5 bis zum 8:9 und später dem 9:11 zeigte sich die TSB als die wachere Mannschaft. Die Abwehr packte gut zu und machte den Mendigern das Leben schwer. Diese benötigten viele Aktionen um überhaupt durch den Deckungsverbund zu gelangen, dann scheiterten sie jedoch des Öfteren an Nico Hemmerle oder später Niko Jansen. Unter anderem parierten Nico beziehungsweise Niko alle drei Siebenmeter im ersten Durchgang. In der Offensive fanden die Rückraumspieler Brink, Majewski und Gutfrucht immer wieder eine Lücke, die sie zum erfolgreichen Torwurf oder zum Durchstecken auf den Kreisläufer nutzten. Allerdings verpassten es die Gäste mehrfach, nach verhindertem Gegentreffer die Führung auf drei oder mehr Tore auszubauen. Mehrere Gegenstöße endeten so in einem Fehlpass oder einem verworfenen Ball. Demnach wurden die Hausherren in der Partie gehalten, die den 11:13-Rückstand noch vor der Pause zum Ausgleich drehten. In der 30. Spielminute trat Lukas Joost viel umjubelt in Erscheinung. Er war der Bändiger des Wassers – nachdem eine Wasserflasche ausgelaufen war, befand sich vor der Bendorfer Bank eine riesige Wasserlache, die ein Verletzungsrisiko in sich barg. „Der Bändiger“ schnappte sich geistesgegenwärtig einen Wischmopp und beseitigte die Gefahrensituation. Leider sahen das die Unparteiischen nicht so gerne, dass nun auf einmal acht Bendorfer auf dem Parkett standen. Daher zeichneten sie Lukas nicht mit dem „goldenen Wischmopp für sein Lebenswerk“, sondern mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe aus. Spielhälfte zwei bestimmten die Grün-Weißen. Angefangen beim 14:13, über 20:17 und später dem 23:13, war bereits nach 45 Minuten der Drops gelutscht, der Käse gegessen und der Boden geschrubbt. Das Bendorfer Juniorteam war gedanklich offensichtlich noch in der Kabine. Denn sowohl die Abwehrarbeit ließ nach, als auch die Angriffsleisbtung. Mit der Manndeckung des Rückraumlinken kam die TSB-Reserve im ersten Durchgang noch prima klar, doch in den zweiten 30 Minuten war der Spielrhythmus schlagartig verflogen. Mehrere Fehlwürfe nutzten die Gastgeber dementsprechend, um den Vorsprung weiter anwachsen zu lassen. Bis zum Spielende hatte Mendig bis auf 32:23 erhöht und ging schlussendlich als verdienter Sieger vom Platz. Die Leistung in der zweiten Halbzeit muss die Truppe um Coach Oliver Joost in den kommenden Trainingswochen stark hinterfragen. Denn nach einem soliden Beginn wurde die Leistung nicht mehr in dem Maße abgerufen, wie sie möglich gewesen wäre. Bis zum nächsten Spiel hat die TSB II noch reichlich Analyse- und Trainingszeit sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Am 7. November empfangen die Bendorfer dann in der heimischen WRG-Arena die Reserve der HSG Kastellaun/ Simmern (19.30 Uhr Anpfiff).

Es spielten für Bendorf II: Christian Balthasar (2), Pascal Brink (3), Florian Egel, Benedikt Brügel, Lukas Joost, Dominik Pretz (6/4), Florian Schmitt (3), Felix Gutfrucht (2), Lukas Schlicht (1), Pascal Pretz, Philipp Majewski (4); im Tor: Niko Jansen, Nico Hemmerle, Patrick Schneider.

Verbandsliga Ost: TuS GW Mendig – TSB II 32:23 (13:13) Pascal Brink von der TSB II, der drei Treffer am Wochenende erzielte. Foto: Privat

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