Allgemeine Berichte | 29.06.2021

Ausstellung Anne Franks Lebensgeschichte in Adenau

„ Lass mich ich selbst sein“

Als Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus wurde der Anne Frank Baum vor der Schule gepflanzt.Foto: JEHOFF

Adenau. In der Zeit vom 24. Juni bis zum 13. Juli ist die Ausstellung vom Anne Frank Zentrum in Berlin zu Gast an der Hocheifel Realschule Plus mit FOS Adenau, Alte Poststraße 77. Adenau ist die erste Kommune in der Bundesrepublik Deutschland, die diese extra für den Außenbereich gestaltete Ausstellung über das Leben der Anne Frank zeigen darf. „Lasst mich ich selbst sein“ so lautet der Titel der Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin in Kooperation mit dem Anne-Frank-Haus in Amsterdam.

Anne Frank war ein niederländisch – deutsches Mädchen, das am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde. 1934 wanderte sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot in die Niederlande aus, um der Verfolgung durch den Nationalsozialismus zu entgehen.

Die Ausstellung zeigt beeindruckende Bilder aus dem Leben der Familie Frank und steht exemplarisch für die finstere Geschichte des Holocaust. Es wird historisches Wissen vermittelt, und zugleich stellt die Wanderausstellung Beziehungen zur Gegenwart her. Sie sensibilisiert die Besucherinnen und Besucher den Blick in die Welt zu schärfen und auf Ausgrenzung, Fremdenhass und Rechtsextremismus zu achten.

Als Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus wurde der Anne Frank Baum vor der Schule gepflanzt. Dieser Baum ist ein Ableger der Weißen Rosskastanie die vor dem Fenster des Verstecks der Familie Frank in Amsterdam stand. Diese Kastanie schenkte Anne Frank viel Kraft, Trost, Hoffnung und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit.

Die Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung unter 02691/305111 während der Schulzeit besucht werden oder zu folgenden Terminen ohne Anmeldung: Freitag, 2. Juli, 17-19 Uhr, Samstag, 3.Juli, 14-16 Uhr, Sonntag, 4. Juli, 14-16 Uhr, Freitag, 9.Juli,17-19 Uhr, Samstag, 10.Juli,14-16 Uhr, Sonntag, 11.Juli, 14-16 Uhr.Der Zugang erfolgt über den Schulhof!

Als Zeichen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus wurde der Anne Frank Baum vor der Schule gepflanzt.Foto: JEHOFF

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