Zur Geschichte der Schulen in Oberwinter
„… mit Tafel, Schwamm und Kreide“
Ausstellung im Alten Rathaus von Oberwinter
Oberwinter. Bereits ab 1645 gab es im Ort einen katholischen und einen evangelischen Lehrer, die jeweils einen Raum im Bürgerhaus für Unterrichtszwecke nutzten. An seiner Stelle wurde 1841 das alte Rathaus, Hauptstraße 99 als neues Schulgebäude errichtet und damals mit Sicherheit nicht selbstverständlich für beide Konfessionen. Da es schnell Platzprobleme – oder auch andere – gab, räumten die Protestanten das Gebäude und richteten 1856 eine eigene Schule in dem Haus Pützgasse 4 ein.
Der 1895 errichtete Neubau der Schule an der heutigen Pfarrer-Sachsse-Straße stand unter keinem guten Stern oder besser auf keinem guten Baugrund. Nachdem akute Einsturzgefahr zu befürchten war, wurde das alte Gebäude schließlich abgerissen und 1963 der heutige Schulkörper errichtet. So wechselhaft wie die Geschichte der Gebäude, sind mit Sicherheit die Geschehnisse und Geschichten aus über 150 Jahren. Mit Hilfe der alten Schulchroniken hat Hans Atzler eine lebendige Dokumentation des Schulwesens in Oberwinter bis in die Gegenwart erarbeitet. Dabei hat er auch viele Geschichten und Anekdötschen zusammen getragen, die durch Schilderungen von Zeitzeugen, welche an ihre Schulzeit mehr oder weniger gute Erinnerungen haben, ergänzt werden.
Das Ganze ist unter dem Titel „….mit Tafel, Schwamm und Kreide“ zusammengefasst im Heft 10 der Reihe Oberwinterer Geschichte(n). Die Ausstellung zum Buch wird eröffnet am Freitag, 23. August, um 19 Uhr im alten Rathaus von Oberwinter, Hauptstraße 99, bei der Hans Atzler die Ergebnisse seiner Arbeit kurz vorstellen wird. Dann kann selbstverständlich auch das Buch käuflich erworben werden. Am Samstag, 24. August ist die Ausstellung selbstverständlich auch während des Sommerfestes des Rathausvereins geöffnet. Das Fest beginnt um 15 Uhr mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen und geht dann über in einen fröhlichen Abend mit kühlen Getränken und Gutem vom Grill.
Am Sonntag, 25. August ist die Ausstellung zum Buch von 11:30 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr, sowie an den folgenden Wochenenden bis zum 15. September, samstags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11:30 bis 13 Uhr und von 16 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
