Allgemeine Berichte | 29.09.2017

Hospiz im Ahrtal - Dr. med. Andreas Reuther informiert

„... und ich möchte in Würde leben bis zuletzt!“

Am Donnerstag, 26. Oktober

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Viele sagen, sie möchten selbstbestimmt und „in Würde leben bis zuletzt“. Was aber, wenn sie sich am Ende ihres Lebens nicht mehr klar äußern können? Was wenn dann niemand weiß, was sie möchten? Wo und wie sie etwa wohnen oder medizinisch behandelt werden wollen? Darum geht es beim zweiten Ahrtaler Hospizgespräch am Donnerstag, 26. Oktober, um 18.30 Uhr im Mehrzweckraum des stationären Hospizes im Ahrtal, Dorotheenweg 6, in Bad Neuenahr. Dazu laden der Hospiz-Verein Rhein-Ahr und das stationäre Hospiz im Ahrtal alle Interessierten zum Vortrag über das Thema „Patientenverfügung“ mit Dr. med. Andreas Reuther ein.

Dr. med. Andreas Reuther berät für den Hospiz-Verein

Der Mediziner aus der Grafschaft widmet sich neben der Patientenverfügung auch der Vorsorgevollmacht und der Betreuungsverfügung. Sie alle sind Möglichkeiten, rechtzeitig Vorsorge zu treffen und Wünsche zu formulieren für die letzte Lebensphase, bevor man sich vielleicht nicht mehr selbst äußern kann. Damit wird es auch den Angehörigen und Vertrauten leichter zu entscheiden und entsprechend den Wünschen der ihnen nahe stehenden Person zu handeln. Der Referent Andreas Reuther ist nach langjähriger Ausbildung auf verschiedenen Stationen im Krankenhaus Maria-Hilf in Bad Neuenahr mehr als 20 Jahre in einer Gemeinschaftspraxis in der Grafschaft als Allgemeinarzt tätig gewesen. Seit seinem Ausscheiden in den Ruhestand berät er für den Hospiz-Verein Rhein-Ahr Menschen, die Fragen über die Endlichkeit des Lebens rechtzeitig stellen und besprechen möchten. Das Mitglied und Unterstützer des Hospiz-Vereins hat große Erfahrung damit, in kleinen Gruppen und im persönlichen Gespräch mit Einzelnen Antworten zu erarbeiten, die eine rechtsgültige schriftliche Willenserklärung ermöglichen.

Der Eintritt zum zweiten Ahrtaler Hospizgespräch ist frei, um Spenden wird gebeten.

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