Bethel-Zentrum Neuwied wurde mit Mitteln aus dem Benefizprojekt von Andrea Reiprich und Thomas Herschbach bedacht
1. Bundeskönigin übergab nächste Spende zugunsten von Frauen in Not
Kreis Neuwied. Für den Einsatz gegen schlimme Lebenslagen gibt es kein Verfallsdatum. Deshalb setzen die historische 1. Bundeskönigin des Bundes der Historischen Deutschen Schützen, Andrea Reiprich, und „Prinzgemahl“ Thomas Herschbach ihr Benefizprojekt zugunsten von Frauen in Not auch nach dem offiziellen Ende der Amtszeit konsequent fort. Von diesem Engagement konnte sich jüngst auch das Bethel-Zentrum Neuwied überzeugen, dem das Paar Spendengelder in Höhe von 500 Euro zukommen ließ.
„Mittlerweile haben wir die Schallmauer von 12.000 Euro an eingegangenen Spenden übertroffen und sammeln fleißig weiter“, wird die 1. Bundeskönigin auch in ihren caritativen Aktivitäten nicht müde.
Der aktuelle Titel der guten Tat hört auf den Namen „Eileen – Licht für Frauen in Krisensituationen“. Dahinter verbirgt sich ein sozialer Arbeitsbereich im Bethelzentrum Neuwied e.V. „Unser Ziel ist es Frauen zu unterstützen, die aus Gewaltsituationen, Unterdrückung und Missbrauch fliehen. Die Frauen, die zu uns kommen, haben in der Regel bereits eine lange Odyssee an Verletzungen und Erniedrigungen hinter sich. Daher freuen wir uns besonders für jede Frau, die den Schritt wagt, aus Gewalt, Missbrauch und Unterdrückung zu fliehen“, erläutert Lilly Rempel vom Bethel-Zentrum: „Wir hören zu, sehen ihre Situation und entwickeln gemeinsam einen individuellen Hilfeplan. Je nach Bedarf unterstützen wir bei Behördengängen, der Suche nach Rechtsanwälten, der Regelung von Finanzen und Arztbesuchen. Wir suchen nach Lösungen, um die bestmögliche Stabilität für die Frauen zu erreichen. Durch Beratungs- und Reflexionsgespräche helfen wir ihnen, ihre Lebensfragen zu klären. Bei Bedarf vernetzen wir sie mit Trauma-Therapeuten und Seelsorgern. Je nach Wunsch und Situation beziehen wir auch das gesunde Umfeld der Frauen in den Prozess ein.“
Ganz im Sinne der 1. Bundeskönigin Andrea Reiprich: „Schützenwesen bedeutet nicht nur Streben nach dem sportlichen Erfolg, sondern auch die Verteidigung der Schwachen und zu Unrecht Verfolgten. Diese doppelte Bedeutung ist für uns sehr wichtig.“
