Firmlinge aus Dohr und Brauheck unterstützen Projekt in Nigeria
1000 Euro für die Schule in Amiri
Dohr. „Firmlinge helfen, Kindern eine Zukunft zu geben“ - mit diesem Vorhaben unterstützten die Firmlinge aus Dohr und Brauheck ein Projekt der 1970 in Nigeria gegründeten Ordensgemeinschaft „Sons of Mary Mother of Mercy“ (SMMM, zu Deutsch: Söhne Mariens, Mutter der Barmherzigkeit). Genauer gesagt handelt es sich hierbei um das Schulprojekt St. Maria Magdalena im Südosten Nigerias, der Heimat von Pater Damian und seinen Mitbrüdern in der Ordensgemeinschaft SMMM.
Pater Damian, der derzeit als Kaplan in der Pfarrei Klingenmünster im Bistum Speyer tätig ist, besuchte die Veranstaltung der Firmlinge im Dohrer Gemeindehaus. Nina Boos, Lea Mönch, Maximilian Probst, Kristin Henrichs, Tamara Novak, Carolin Görgen und Jessica Welz, die Anfang Dezember von Weihbischof Jörg Michael Peters das Sakrament der Firmung gespendet bekamen, hielten bei Kaffee und Kuchen einen interessanten Vortrag zu verschiedenen Hilfsprojekten der SMMM in Nigeria im Zusammenhang mit der dortigen Christenverfolgung.
Das Schulprojekt St. Maria Magdalena in Amiri, einem Stadtteil der 600.000 Einwohner zählenden Stadt Aba im Südosten Nigerias, wurde 2008 gegründet und hat das Ziel, die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern und zur Förderung der Menschenrechte beizutragen. Bevor Pater Damian nach Deutschland kam, war er an dieser Schule tätig. Hier werden derzeit 200 Kinder von 13 Lehrern unterrichtet, deren Eltern sich einen Besuch der staatlichen Schulen nicht leisten können - auch viele Halbwaisen und Straßenkinder lernen dort.
Aufgrund fehlender Gelder ist der Bau des Schulgebäudes immer noch nicht abgeschlossen - es fehlen Fenster und Türen sowie die Inneneinrichtung. Auch finanzielle Mittel für Mittagessen, Bücher und Schuluniformen sind nicht ausreichend vorhanden.
Die vielen Gäste, die der Einladung der Firmlinge folgten, dankten den jungen Christen für ihr soziales Engagement mit einer Geldspende in Höhe von insgesamt 1000 Euro für die angestrebte Fertigstellung der Schule in Amiri.
