Forstamt Adenau - Frühjahrspflanzung
11.000 junge Bäumchen gepflanzt
Die Forstwirte des Forstamtes Adenau haben wieder Bäume nachgepflanzt
Adenau und Altenahr. Auch in Jahren ohne große Stürme werden in den Wäldern des Forstamtes Adenau jedes Frühjahr Bäume nachgepflanzt. Dies erfolgt nicht mehr großflächig wie nach den Sturmkatastrophen 1984 und 1990, sondern kleinflächig als Ergänzung aufkommender Naturverjüngung. „Wir legen dabei besonderen Wert auf Vielfalt, Stabilität und Trockenheitsresistenz, um die Wälder fit für den Klimawandel zu machen“, erklärt Förster Frank Hüllen vom Forstamt Adenau. Je nach örtlicher Beschaffenheit des Bodens wird aus dem Spektrum der verschiedenen Baumarten diejenige ausgewählt, die die günstigsten Wachstumsvoraussetzungen hat und am besten mit der Naturverjüngung harmoniert. Neben dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit wird besonderer Wert auf den Schutz von seltenen Baumarten wie z.B. Elsbeere, Wildapfel, Kirsche und Bergahorn gelegt, um den Wald vielfältig zu gestalten und ökologisch stabil zu erhalten. Damit die Pflanzung gut gelingt und auch alle Bäumchen anwachsen, gehen die Forstwirte sehr sorgfältig vor. Die staatlichen Forstwirte um Gruppensprecher Franz-Josef Baur sorgen dafür, dass die von der Baumschule gelieferten Pflanzen unmittelbar nach der Lieferung an die Pflanzflächen gebracht und dort gepflanzt werden. Frank Hüllen betont, „die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich die Sorgfalt lohnt, denn Ausfälle sind bei Pflanzungen so gut wie keine zu verzeichnen.“ Weitere Informationen zum Thema Wald unter www.adenau.wald-rlp.de.
Pressemitteilung
Forstamt Adenau
