Allgemeine Berichte | 14.01.2019

Helferversammlung des Technischen Hilfswerk Bendorf

114 Personen absolvierten 52 Einsätze

Rückblick auf das Jahr 2018

Regelmäßige Übungen sorgen für den reibungslosen Ablauf im Ernstfall. Foto: THW OV Bendorf

Bendorf. Jüngst konnte Ortsbeauftragter Stefan Schmitz bei der Helferversammlung des Technischen Hilfswerk Bendorf auf das Jahr 2018 zurückblicken. Aktuell hat das THW Bendorf einen Helferstand von 114 Personen, damit hat sich die Zahl zum Vorjahr um 14 Personen sogar noch erhöht. 52 Einsätze wurden im Jahr 2018 absolviert und dabei kamen 980 Helferstunden für die Einsätze, insgesamt sogar zwölftausend Helferstunden zusammen. Dies schließt auch die Jugendarbeit, Lehrgänge und Standortausbildung ein. Anfang 2018 beherrschte das Hochwasser die Einsätze. So wurden für die Deutsche Bahn Stege in Ehrenbreitstein und Vallendar gebaut und Sandsäcke als Schutz für die Bürger in Vallendar verbaut. Das THW unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Bendorf, beseitigte Sturmschäden auf der Vierwindenhöhe und pumpte vollgelaufene Keller nach Starkregen im Stadtgebiet leer. Auch in Neuwied war das Bendorfer THW im Einsatz, als sich in Altwied die Schleusentore nicht mehr schließen ließen oder zu Kampfmittelfunden im Rhein, später auch in Vallendar. Hier unterstützte man bei der kontrollierten Sprengung. Beim ICE-Brand in Dierdorf konnte man viele neue Erfahrungen sammeln. In Punkte Ausbildung gab es Fortbildungen für Kraftfahrer, Menschenführung für Führungskräfte, Bootsführer und mehr. Zu den Höhepunkten der THW-Jugend gehörte der Bauern- und Gartenmarkt, das Landesjugendlager in Prüm, die Übergabe eines Tischkickers. Beim Burgen- und Parkfest ist die THW-Jugend ein fester Bestandteil beim Seifenkisten- und Entenrennen. Bürgerliches Engagement spielt für die THW-Aktiven eine wichtige Rolle, beispielsweise bei einem Aktionstag für und mit Asylsuchenden, bei der AWO-Stadtranderholung, beim RZ-Wandertag, dem Tag der offenen Türe der Bodelschwingh-Grundschule, im Rahmen eines Helferausfluges oder beim Weihnachtsmarkt. Auch hier wäre die Liste deutlich erweiterbar. Im Bereich Sicherheit und Gesundheit gab es in 2017 einen Unfall und in 2018 keinen einzigen meldepflichtigen Unfall. „Das soll so bleiben“, meinen die THW’ler. Daher stehen regelmäßig verschiedenste Prüfungen der Maschinen, Betriebsmittel, elektrischen Geräten und den Fahrzeugen an. Ein neuer Bohr- und Abbruchhammer konnte angeschafft werden, Akku-Blitzleuchten, die Waldbrandausrüstung konnte erneuert werden und mehr. Stefan Schmitz lobte alle Helferinnen und Helfer, auch die Familien, die so manches Mal auf ihre Lieben verzichten mussten, für die Zusammenarbeit die Städte Bendorf und Vallendar, die befreundeten Ortsverbände. 50 Jahre THW Bendorf konnten in einer umfangreichen Festschrift zusammen gefasst werden. Wer Interesse an dieser Festschrift hat, sollte sich bitte unter helferverein@thw-bendorf.de melden und bekommt dann die Informationsbroschüre zugeschickt oder in den Briefkasten. -PS-

Regelmäßige Übungen sorgen für den reibungslosen Ablauf im Ernstfall. Foto: THW OV Bendorf

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