Allgemeine Berichte | 23.07.2021, 20:21 Uhr

Die Verbandsgemeinde Mendig reagiert auf Notlage durch Hochwasserkatastrophe

120 Notunterkünfte werden auf dem Mendiger Flugplatz errichtet

In einem ersten Schritt können zwischen 240 und 360 Personen aufgenommen werden. Je nach Bedarfslage kann die Kapazität verdoppelt werden.

Auf dem Mendiger Flugplatz werden Unterkünfte für bis zu 360 Personen geschaffen.
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Mendig. Trotz der unvorstellbaren Hilfe aus der Bevölkerung fehlt es laut Krisenstab des Landes aktuell an Wohnraum. Der eingereichte Konzeptvorschlag der Verbandsgemeinde Mendig für die Erstellung eines Containerdorfes auf dem Mendiger Flugplatz wurde vom Land befürwortet. Sofort begannen die Planungen und Umsetzungen des Großprojektes umso zeitnah wie möglich zu helfen.

„Wir müssen und werden unseren Nachbarn bei der dringenden Wohnraumsuche helfen. Ihnen so schnell wie möglich eine Herberge zur Verfügung zu stellen, ist ambitioniert, aber bereits zum Ende Juli erreichbar. Unsere Bevölkerung ist bekannt für ihre Hilfsbereitschaft und ein Zupacken in der Krise. Mit ihr zusammen werden wir die hilfesuchenden Menschen aus dem Ahrtal mit offenen Armen willkommen heißen“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, bei der Errichtung der ersten Notunterkünfte.

Entlang der Gunther-Plüschow Straße werden durch die Fachfirma i-Motion aus Mülheim-Kärlich derzeit 120 Notunterkünfte aufgestellt. Des Weiteren entstehen auf der Fläche neben der B 256 ein großes DRK-Gesellschaftszelt mit 1000qm Fläche, zwei Container für administrative Aufgaben sowie zwei moderne Sanitär- und Duschinseln. Damit können im ersten Schritt zwischen 240 – 360 Menschen aufgenommen werden. Je nach Bedarfslage kann das Konzept zeitnah verdoppelt werden. Die Wohnungsvergabe wird durch das Land Rheinland-Pfalz erfolgen. 

Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Mendig

Auf dem Mendiger Flugplatz werden Unterkünfte für bis zu 360 Personen geschaffen.

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