Allgemeine Berichte | 03.02.2016

Landfrauen zeigten sich in närrischen Kostümen

120 jecke Weiber und gute Stimmung

Die „Bauarbeiter“ vom Barweiler Männerballett eroberten im Sturm die Narrenherzen der Landfrauen

Die Vorsitzende der Landfrauen, Ingrid Strohe (3.v.l.) und ihr Team hatten die Karnevalsveranstaltung in Barweilerbestens vorbereitetUM

Barweiler. In bester Stimmung, gut gelaunt und bunt kostümiert feierten die Landfrauen Karneval in ihrer Narrhalla in Barweiler und führten ihre bunten Kostüme aus. Hier zeigt jede Närrin gerne, was sie trägt, da es zum Brauch des Landfrauenkarnevals gehört, die schönsten Kostüme zu prämieren. Damit es der Jury etwas leichter bei der Bewertung fällt, führten die Damen beim Tänzchen gerne und mit Stolz ihr närrisches Outfit auf der Tanzfläche vor. Die Preise für die besten Kostüme gab es dann am Abend, wie im Landfrauenhaushalt üblich, als leckere Köstlichkeiten. Rund 120 jecke Weiber aus dem Landkreis konnte die Vorsitzende des Kreisverbandes der Landfrauen, Ingrid Strohe aus Dedenbach, in Barweiler begrüßen. Sie kündigte wie gewohnt ein unterhaltsames und mit Narretei gespicktes Programm an. Zum Organisationsteam zählten neben der Vorsitzenden wieder Hildegard Weber, die Ortsvertreterin aus Barweiler, und Marlene Birk-Schmitz aus Antweiler. Die Vollblut Karnevalistin Hildegard Weber übernahm das Zepter und führte gekonnt und mit Witz und Humor durch das närrische Programm. Die Orden der Landfrauen, die an die Akteure verteilt wurden, zeigten grazile Clowngesichter aus dem Karneval in Venedig und waren wieder liebevoll von Marlene Birk-Schmitz angefertigt worden. Aber so ganz ohne Männer geht es auch bei den Landfrauen nicht. So saß wie gewohnt Dieter Müller aus Nohn an seiner Orgel. Er hatte bereits vor dem Sitzungsbeginn das weibliche Narrenvolk in Fastnachtsstimmung versetzt. Als die fidelen Frauen sich schon warm geschunkelt hatten und das Stimmungsbarometer bereits in die Höhe getrieben war, schickte die Moderatorin die Tanzgruppe vom Kindergarten Schuld auf die Bühne. Trainiert von Dagmar Hoffmann und Petra Wurst legten sie einen flotten Tanz aufs Parkett. Als Büttenrednerin sorgte Heather Meurer aus Antweiler mit ihren Reiseerlebnissen für mehrere Lachsalven. Da tat eine Entspannungspause den Lachmuskeln gut, als die Großen Funken der KG Rot-Weiß Adenau zu den Landfrauen kamen und Trainerin Meike Stollenwerk ihre Truppe tanzen ließ. Im Programm durften natürlich auch die „Klatschtanten“ aus Schuld, alias Petra Müller und Irmgard Hecken, nicht fehlen, die es auch diesmal wieder verstanden, mit ihren flotten Sprüchen, die Lachmuskeln in Spannung zu versetzen. Dann kam der nächste Höhepunkt, als die Karnevalsgesellschaft AKG Ahrweiler mit dem Vorsitzenden Udo Willerscheid, dem Sitzungspräsidenten Udo Groß, der Ahrweiler Stadtgarde mit Kommandant Frank Adeneuer und dem Kinderdreigestirn einmarschierte. Danach begeisterte die Landfrau Irmgard Stenzel aus Wiesemscheid das Publikum und als das „Goldhochzeitspaar“ , Gabi Wagner und Anne Peters-Ewerts aus Ahrbrück, erschien, stand der Narrensaal Kopf. Dann erfrischte wieder eine Tanzrunde die Gemüter. Ein Heimspiel wurde der Besuch des Dreigestirns aus Barweiler. Gleich im Doppelpack wurde Prinz Gregor, Bauer Winfried und Jungfrau Haralda sowie das Kinderdreigestirn Prinz Leon, Bauer Marius und Jungfrau Noah empfangen. Sie wurden mit einem kräftigen „Landfrauen und Dreigestirn Alaaf“ von den Damen begrüßt. So ging es bis in die Abendstunden weiter. Im Programm wechselten sich Büttenreden, Tanz und Showtanz ab. Die „Bauarbeiter“ vom Barweiler Männerballett eroberten im Sturm die Narrenherzen der Landfrauen und brachten gute Stimmung in die Narhalla.

Ausgelassene Stimmung beim Landfrauenkarneval

Ausgelassene Stimmung beim Landfrauenkarneval

Die Vorsitzende der Landfrauen, Ingrid Strohe (3.v.l.) und ihr Team hatten die Karnevalsveranstaltung in Barweiler bestens vorbereitetFotos: UM

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