Ortsverband und Ratsfraktion Swisttal FDP
12.000 Euro für 20 Katzen
Dr. Lamberty kritisiert Debatte um ein Tierheim Troisdorf
Swisttal. FDP-Ratsmitglied in Swisttal, Dr. Karl-Heinz Lamberty, kritisiert die Solidaritätsaufrufe an die Kommunen, die neuen Finanzierungsverträge für das Tierheim Troisdorf zu unterschreiben, als scheinheilig. Wenn Bürgermeister Stefan Raetz als Sprecher der 19 Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis die Solidarität aller Gemeinden für das Tierheim einfordere, sei er daran erinnert, dass Rheinbach vor einigen Jahren aus dem Kreisjugendamt ausgestiegen sei. „Damals hat Rheinbach auch keine Solidarität mit Swisttal und den anderen Kommunen gezeigt“, erklärt Lamberty dazu.
Auch Landrat Kühn stehe es nicht zu, eine klamme Kommune wie Swisttal zu kritisieren. Kühn gebe im Kreishaushalt das Geld mit vollen Händen aus, zum Beispiel für neue Möbel, obwohl die alten noch brauchbar seien, kritisiert Lamberty. Seine FDP-Kreistagsfraktion hatte jüngst den Kreishaushalt wegen mangelnder Sparsamkeit abgelehnt.
„Grundsätzlich“, so Lamberty, „muss doch mal gefragt werden, warum bei der Finanzierung des Troisdorfer Tierheims mit Pauschalen gearbeitet wird, statt nach dem Verursacherprinzip?“ Swisttal solle für die Anlieferung von gerade mal 20 Katzen im Jahr jährlich 12.000 Euro bezahlen. Außerdem soll es sich an einem Hundehaus für 600.000 Euro beteiligen, obwohl praktisch kein Hund aus Swisttal dort untergebracht werde. „Bei aller Tierliebe: Dies ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln, die in den nächsten Jahren mit den gerade vom Gemeinderat beschlossenen massiven Steuererhöhungen rechnen müssen.“ Swisttal im Nothaushalt müsse den Euro dreimal umdrehen. Weiteres auf der Homepage: www.fdp-swisttal.de.
Pressemitteilung
Ortsverband und Ratsfraktion
FDP Swisttal
