Flächendeckende Ausstattung mit Tablets in Neuwieder Grundschulen
13 Grundschulen und 1029 Tablets
Neuwied. Kürzlich sorgte ein Datenverlust auf Schüler-Tabletts für Schlagzeilen. Die Neuwieder Stadtverwaltung informiert dazu, dass sie damit glücklicherweise praktisch keine Probleme hat. Denn als „große kreisangehörige Stadt“ ist Neuwied „nur“ Träger der Grundschulen. Und dort werden iPads und andere „mobile Endgeräte“ nicht personalisiert an die Schüler vergeben, wie Neuwieds IT-Leiter Gerhard Wingender erklärt. „Sie werden bei uns als Sharing-Geräte genutzt, auf denen deshalb in der Regel auch keine dauerhafte Speicherung von Informationen erfolgt“, gibt er an.
In der Praxis sieht es dann meist so aus, dass die Lehrerin oder der Lehrer bei Bedarf den „großen Koffer“ mitnimmt und im Unterricht die Pads an die Schüler austeilt, berichtet Sebastian Krings als Rektor der Maria-Goretti-Schule und gleichzeitig Sprecher der Neuwieder Grundschulen. Die Geräte werden zum Beispiel für Recherchen oder Lernapps wie „Anton“ genutzt. Außerdem dokumentieren die Kinder Sachen mit der Kamera oder präsentieren mit dem „Book-Creator“ erarbeitete Aufgaben. Am Ende der Stunde werden die Geräte dann wieder eingesammelt.
„Natürlich kann es sein, dass in der Stunde etwas erarbeitet wird, was dann am nächsten Tag vorgestellt und besprochen werden soll. Aber das wäre das Maximale, was in Fall einer Speicherpanne verloren gehen könnte“, hält Gerhard Wingender fest. Lediglich bei den an die Lehrer ausgegebenen Tablets könnten mehr Daten verloren gehen. „Aber da sind wir von der städtischen IT auch von Anfang an sensibilisiert worden, dass wir selbst für die Sicherung verantwortlich sind“, bestätigt Sebastian Krings und schiebt nach, dass der „Support“ durch das Amt „sehr kompetent und lösungsorientiert“ sei.
Und wie ist Ausstattung mit „digitalen Endgeräten“ in der Stadt Neuwied überhaupt? Sehr gut! Insgesamt sind an die 13 Neuwieder Grundschulen 1029 Tablets verteilt worden. Das bedeutet, dass im Schnitt mehr als ein Gerät für drei Schüler vorhanden ist. „Das ist ziemlich gut“, findet Sebastian Krings. Gleichzeitig führt er aber an, dass im täglichen Unterricht neben digitalen Medien auch das klassische Schreiben auf Papier und die Arbeit mit Büchern nach wie vor ihren Wert haben. „Die Tablets sind jedoch eine wichtige und willkommene Bereicherung in unserer pädagogischen Arbeit. Aktuell benötigt dafür aber nicht zwangsläufig jedes Kind ein eigenes Gerät.“
Apropos Präsentation: Auch in Sachen Beamer, interaktive Tafeln und große Flat-Screens sind die Neuwieder Grundschulen auf dem neusten Stand der Technik „Gerade während und nach Corona ist da schon wirklich etwas passiert. Im Rahmen des Medienentwicklungsplanes sind viele Mittel in die Digitalisierung der Neuwieder Grundschulen geflossen“, bestätigt der Rektor.
Pressemitteilung
der Stadt Neuwied
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