Abschluss des Projektes „Let's Clean Up Europe!“ in Rheinbach
14 Kubikmeter Müll gesammelt
Bürgermeister Stefan Raetz dankt den fleißigen Müllsammlern
Rheinbach. Ein Zeichen setzen gegen die Verschmutzung der Städte und Landschaften ist das erklärte Ziel der Aktion „Let's Clean Up Europe!“ Auch Rheinbach beteiligte sich in einem Projekt an der Reinigungsaktion der Europäischen Kommission. In Rheinbach begann das Projekt im März, an dem sich Kindergärten, Schulen, Vereine, die Parteien und viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten. 22 Gruppen waren an den verschiedensten Orten in der Stadt und in den Ortschaften unterwegs und hatten 14 Kubikmeter Müll eingesammelt. Einige sind weiterhin in „Sachen Müll“ unterwegs.
Bürgermeister Stefan Raetz bedankte sich persönlich bei den ehrenamtlichen Helfern
Auch am Rheinbacher Rathaus wurde vom Bürgermeister und seinen Mitarbeitern jede Menge achtlos weggeworfener Müll eingesammelt. Nun hielt es der Bürgermeister für angemessen und wichtig, sich persönlich für das Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu bedanken. Hierzu hatte er kürzlich in das Rheinbacher Rathaus eingeladen. Er fand es bedauerlich, wie viele Bürgerinnen und Bürger ihren Müll achtlos in der Natur entsorgen. Nach seinen Worten lohnt es sich, die Umwelt sauber zu halten „und es wäre schön“, wenn dies im Bewusstsein bliebe“, betonte Raetz.
Besonders bedankte er sich bei den Kindern und Jugendlichen, die sich an der Aktion beteiligt haben. Erfreulich fand Raetz die Beteiligung von vielen „neuen“ Rheinbacher Bürgern. Denn auch etliche in Rheinbach untergebrachte Flüchtlinge hatten tatkräftig beim Müllsammeln mitgeholfen und so ihre Verbundenheit zur Stadt bekundet. Natürlich ist es wichtig, dass Jeder selbst mit darauf achtet und seinen eigenen Beitrag leistet, dass die Stadt sauber bleibt. Denn, so Raetz, „wir als Stadt können nicht hinter jedem Baum stehen und aufpassen“. Er gab auch gleich einen praktischen Tipp mit auf den Weg, wenn beobachtet wird, wie jemand aus dem Auto achtlos seine Zigarettenkippe aus dem Fenster schmeißt: „Sagen Sie einfach freundlich zu dem Fahrer: „Sie haben etwas verloren“.
Aktion soll keine "Eintagsfliege" bleiben
Nun wäre es schön, wenn diese Aktion keine „Eintagsfliege“ bleibt. Denn schon liegt an einigen gereinigten Plätzen erneut der Müll, berichtete Siegfried Hullmann aus Rheinbach. Er hatte auch gleich die „Beweisfotos“ mitgebracht. Herr Hullmann lebt seit zweieinhalb Jahren in Rheinbach und ihn ärgert besonders die Vermüllung und Verschmutzung der Stadt. Etliche der Eingeladenen sind überzeugt, dass mit der Erziehung und der Einstellungsentwicklung in Sachen Müll bereits in der Schule angefangen werden muss. Manche wünschen sich auch ein stärkeres Engagement zum Beispiel der RSAG in Schulen und Kindergärten. STS
Siegfried Hullmann aus Rheinbach war auch in Sachen Müll in Rheinbach unterwegs. Ihn ärgert die wilde Müllentsorgung besonders.
