Allgemeine Berichte | 10.10.2018

- Anzeige - Gewerbeverein Rheinbach hatte eingeladen

140 Autos aller Preisklassen luden zum Begutachten und Probesitzen ein

Auf den Rheinbacher Wällen boten die renommierten Autohäuser einen breiten Einblick in die derzeitige Automobillandschaft

Tradition und Moderne trafen beim Autosonntag in Rheinbachaufeinander, wie hier mit einem Hybridfahrzeug vor dem Wasemer Turm. Fotos: -Jost-

Rheinbach. Im historischen Ambiente der Rheinbacher Wälle boten die renommierten Autohäuser aus Rheinbach und der Umgebung den Automobilenthusiasten bei der 11. Auflage des Rheinbacher „Autosonntags“ einen breiten Einblick in die derzeitige Automobillandschaft. Knapp ein Dutzend Aussteller präsentierten auf einer Fläche von 6500 Quadratmetern so gut wie alle bekannten Marken, gut und gerne 140 Autos aller Preisklassen standen zum Begutachten und Probesitzen bereit.

Einmal mehr hatten die zahlreichen Besucher bei immer schöner werdendem Herbstwetter die Gelegenheit, sich herstellerübergreifend und ohne weite Fußwege oder großen Zeitaufwand ein umfassendes Bild über die aktuellen Fahrzeugmodelle zu machen und direkte Vergleiche anzustellen. Fachgerechte Beratung der Experten aus den Autohäusern war dabei natürlich inbegriffen. Sie hatten nicht nur Neuwagen, sondern auch eine große Palette an Gebrauchtwagen und Jahreswagen mitgebracht. Darüber hinaus zeigten auch Unternehmen mit Affinität zur Automobilität ihre Leistungsfähigkeit.

Brandneue Modelle kurz nach der IAA vorgestellt

Fast ein Dutzend Autohäuser und Betriebe mit Autobezug boten dort den Interessierten einen interessanten Einblick in die aktuelle Fahrzeuglandschaft. Einige zeigten dabei die brandneuen Modelle, die erst kurz zuvor auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vorgestellt worden waren. Darunter eines der ersten Brennstoffzellenfahrzeuge, der Toyota „Mirai“, für den es allerdings bisher nur am Flughafen Köln-Bonn eine Tankstelle gibt. „Mirai“ bedeutet übersetzt übrigens so viel wie „Zukunft“, so Thomas Hoettgen von 3H Automobile, der die Notwendigkeit für ein klimaorientiertes Umdenken und Fahrzeugkonzepte jenseits von Verbrennern sieht.

Das Renault Autohaus Appel GmbH aus Rheinbach-Neukirchen wartet mit der neuen Ausführung des Dacia Duster auf. Er ist der preiswerteste SUV und wurde erst Anfang des Jahres in seiner neuen Version vorgestellt. Acht Autos der Marken Renault und Dacia hatte Geschäftsführer Lars Appel mitgebracht, vom kleinen Renault Twingo bis zum großen Renault Koleos, einem modernen SUV. Für ihn ist es wichtig, beim „Autosonntag“ Präsenz zu zeigen und mit seinen Kunden ins Gespräch zu kommen. Denen erzählt er auch von der Umtauschprämie in Höhe von bis zu 10.000 Euro, die Renault für den Umstieg von einem „schmutzigen“ Diesel bezahlt.

Mit dem berühmten Stern auf der Kühlerhaube

Das Mercedes-Autohaus RKH präsentierte zehn Fahrzeuge mit dem berühmten Stern auf der Kühlerhaube, hier waren sehr junge Gebrauchtfahrzeuge zu attraktiven Preisen im Angebot. Hingucker war ein AMG GTS-Sportwagen mit 522 PS aus einem V8-Motor in diamantweiß, in dem viele Autoverrückte gerne einmal Probesitzen wollten. Trotz des herbstlichen Wetters lockten auch drei Cabrios Frischluftfans an, „wir haben einen kleinen Ausschnitt aus unserem großen Produktportfolio“, erläuterte Frank Schmidt. Darunter auch der voll elektrisch angetriebene B-Klasse electric Drive. Außerdem habe man den elektrischen eSmart im Portfolio, „die Produktvielfalt bei den Elektrofahrzeugen wird immer größer.“

Das Autohaus Kempen GmbH aus der Löhr Gruppe stellte den größten Fuhrpark und präsentierte nicht weniger als 24 Fahrzeugen der Marken Skoda, VW, Seat und Audi. Hier gab es ein Gewinnspiel, bei dem der erste Preis ein Wochenende mit einem Audi-Cabrio war. Jörg Helpenstein und Andreas Molitor waren besonders stolz auf den brandneuen Audi Q8, der erst seit fünf Wochen auf dem Markt ist. Der großformatige SUV ist allerdings auch nur etwas für den großen Geldbeutel, wer es etwas preiswerter mag, ist auch mit dem Audi Q2 sehr gut bedient. Leider nicht dabei war der ganz kleine Audi A1, der erst im November erscheinen soll. Auch hier ging es vor allem darum, präsent zu sein, Kontakte zu pflegen und „zu schauen, was dabei herauskommt.“

Meistverkaufter Plug-in-Hybrid der Welt

Geschäftsführer Rolf Montenbruck vom Autohaus Greuel (Bonn) hatte auch aus dem Vollen geschöpft und 18 Fahrzeuge der Marken Mitsubishi, Hyundai und Subaru mit auf den Himmeroder Wall gebracht. Darunter der neue Mitsubishi „Outlander“, ein Plug-in-Hybrid mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor. „Das ist der meistverkaufte Plug-in-Hybrid der Welt in komplett neuer Form“, zeigte er sich begeistert davon, dass man diesen Wagen auch an der heimischen Haushaltssteckdose aufladen kann. Er sieht die Plug-in-Hybrid-Autos stark im Kommen und den Diesel dagegen auf dem absteigenden Ast – „was schade ist, denn der Diesel ist eigentlich ein guter Motor.“

Das Autohaus Nossmann hatte auch eine Premiere mit dem neuen Opel „Combo Life“, der erst vergangene Woche der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Hochdachkombi erfüllt, wie alle Dieselfahrzeuge, die am Autosonntag gezeigt wurden, die brandneue Abgasnorm Euro 6d-Temp und eignet sich besonders für junge Familien, bietet er doch bis zu sieben Sitzplätze. Mit Schiebetüren an der Seite und in einer langen und einer Kurzversion ist sehr für alle Käuferschichten interessant, so Adam Malberg. Sehr beliebt war auch der Lifestyle-Flitzer Opel Adam, der bis zu 150 PS leistet und vor allem mit seinem Faltschiebedach punkten kann. Bei Opel gibt es übrigens auch LPG-Flüssiggas als Alternativantrieb.

Trend geht zur hohen Sitzposition

Die BMW Niederlassung Bonn präsentierte sieben Automobile sowie zwei Motorräder, darunter die neuen SUVs X4 und X2, „denn die SUV sind weiterhin im Fokus der Käufer, der Trend geht zur hohen Sitzposition“, wusste Jonas Kavulok. Auch das Ende des Dieselmotors sah er noch lange nicht kommen, zumal mit der neuen Norm Euro 6d-Temp die Voraussetzungen für das Fahren in den Innenstädten wieder gegeben sei. Dennoch stieß auch der elektrisch betriebene BMW i3 auf großes Interesse, zumal er eine neue und größere Batterie mit 120 Ampere spendiert bekam. Damit soll die Reichweite auf 350 Kilometer steigen, was die Alltagstauglichkeit wesentlich verbessert. Die Elektromobilität sei nach wie vor ein Trend, der auch von BMW bedient werde.

Das Auto Centrum Rheinbach präsentierte den neue Ford Focus, mit 1,5 Litern Hubraum machte deutlich, dass teilautonomes Fahren heutzutage keine Zukunftsmusik mehr ist. Für Themen rund um Unfallschäden und Wertermittlung, insbesondere von Oldtimern, stand das Kfz-Sachverständigenbüro Nordbeck aus Rheinbach zur Verfügung. Das Unternehmen hat seit 1. Oktober seinen Sitz in Rheinbach im Industriegebiet Heerstraßenbenden und kümmert sich mit seinen zehn Mitarbeitern „um alles, was Räder hat“, so Geschäftsführer Hans-Bernd Nordbeck.

Soziale Projekte sind sehr wichtig

Für die Nachwuchs-Autofahrer stand der Bobby Car-Parcours des Malteser Hilfsdienstes zur Verfügung, außerdem war die Schildkröte Tony von „Tony´s World of Gummy Bears“ den ganzen Tag über auf den Wällen unterwegs. Der war nämlich mit seinem Motorsportpartner „Rheinland-Motorsport“ vertreten, mit dem er seit diesem Jahr eine Kooperation eingegangen ist. Die Motorsportler um Patrick Gierlich präsentierten zwei Rundstreckenfahrzeuge der GLP-Serie auf dem Nürburgring. Der Opel Astra G OPC 1 mit Zwei-Liter-Motor und 164 PS machte ebenso Eindruck wie der BMW E 36 318 iS mit 1,8 Liter-Motor und 150 PS. „Aber uns beiden sind soziale Projekte sehr wichtig“, wies Gierlich darauf hin, dass es bei der Kooperation um weitaus mehr gehe als nur um Motorsport. So nehme man beispielsweise am „Race for Friends“ teil, bei dem die Motorsportler am 12. November ehrenamtlich auf dem Nürburgring Touristenfahrten für behinderte Menschen anbieten. „Was wir da an Feedback bekommen von unseren Beifahrern ist mehr wert als jeder Pokal.“

JOST

Lars Appel im Gespräch mit einemKunden beim Autosonntag in Rheinbach.

Lars Appel im Gespräch mit einem Kunden beim Autosonntag in Rheinbach. Foto: Volker Jost

Mit Luftballons dekoriert präsentierte sich die Flottedes Autohauses Kempen beim Autosonntag in Rheinbach.

Mit Luftballons dekoriert präsentierte sich die Flotte des Autohauses Kempen beim Autosonntag in Rheinbach. Foto: Volker Jost

Tradition und Moderne trafen beim Autosonntag in Rheinbach aufeinander, wie hier mit einem Hybridfahrzeug vor dem Wasemer Turm. Fotos: -Jost- Foto: Volker Jost

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