Allgemeine Berichte | 21.03.2017

Vorrunden für IWRF Rollstuhlrugby Europameisterschaft 2017 in Koblenz ausgelost

144 Athleten mit Handicap treffen in der Conlog Arena aufeinander

(v.li.) Frank Thomas Hartleb (Deutscher Behindertensportverband), Marie-Theres Hammes-Rosenstein (Bürgermeisterin), Patrick Hora (Organisationsleiter der Rollstuhlrugby-EM 2017), Anke Opiela (IWRF) und Volker Herb (Geschäftsführer Conlog Arena). HH

Koblenz. Am vergangenen Montag wurden in Koblenz im Forum Confluentes die Vorrundengruppen für die vom 24.06. bis 2.07. stattfindende Rollstuhlrugby-EM, ausgelost. 144 Athletinnen und Athleten aus acht Nationen spielen in zwei Gruppen in der Conlog Arena um Europas Krone. Außer Deutschland nehmen Mannschaften aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Polen und Schweden teil. Neben dem Präsidenten des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V. Karl Peter Bruch, dem Sportdirektor im Behindertensport Frank Thomas Hartleb, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und dem stellvertretenden Leiter des Sport- und Bäderamtes Rolf Fiedler nahm auch Anke Opiela, Managerin der IWRF (International Wheelchair Rugby Federation) an dieser Auslosung teil. Sportdirektor Frank Thomas Hartleb sprach von einem Ziel, jedes Jahr eine Großveranstaltung durchzuführen. Dies sollte nach seinem Wunsch immer in einer mittelgroßen Stadt durchgeführt werden, da in diesen Städten eine wirksamere Resonanz vorherrscht und die Kosten in einem entsprechenden Rahmen gehalten werden können. Das solche Großveranstaltungen auch entsprechende Sponsoren benötigt, das bedarf keiner Frage. So wird dieses Großereignis unter anderem vom Bundesinnenministerium, dem Land Rheinland-Pfalz sowie der Glückslotterie“ Aktion Mensch“ unterstützt. Die „Koblenz Speedos“, eine Mannschaft der Rollstuhl-Sportgemeinschaft-Koblenz (RSK) stellt einige Spieler der deutschen Nationalmannschaft, deren Trainer Christoph Werner sich sehr auf die Begegnungen in den Gruppen freut. Moderator Patrick Hora überraschte Bürgermeisterin Hammes-Rosenstein mit der Frage, warum es ausgerechnet Koblenz sein sollte? „Hierfür gibt es genügend Gründe, die alle aufzuführen, dafür würde eine Stunde nicht reichen. Koblenz hat touristisch und geschichtlich viel zu bieten“ so Hammes-Rosenstein. Auch Volker Herb, Geschäftsführer der Conlog Arena, sprach von einer guten Entscheidung, die Veranstaltung in der Arena durchzuführen, da es schon mehrere Veranstaltungen dieser Art gegeben hat. Nach diesen Ausführungen wurden die Regularien der Auslosung erklärt. Die sieben Nationen werden in zwei Gruppen gelost, Deutschland als achte Nation und als Gastgeber darf dann die Gruppe auswählen, in der sie spielen möchte. Als Glücksfee wurde Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein ausgewählt. In den Pool A wurden gewählt: Schweden, Frankreich und Finnland und in den Pool B: Großbritannien, Dänemark und Polen. Bevor Irland noch zugelost wurde, entschied sich der Bundestrainer für den Pool A. Damit wurde Irland dann dem Pool B zugeteilt. Somit steht dann die Gruppenphase fest und anschließend geht es im KO-System bis zum Endspiel weiter. Ziel der deutschen Mannschaft ist es den Titel zu holen. Drücken wir hierfür die Daumen.

Das Plakat für die Endrunde in Koblenz.

Das Plakat für die Endrunde in Koblenz.

(v.li.) Frank Thomas Hartleb (Deutscher Behindertensportverband), Marie-Theres Hammes-Rosenstein (Bürgermeisterin), Patrick Hora (Organisationsleiter der Rollstuhlrugby-EM 2017), Anke Opiela (IWRF) und Volker Herb (Geschäftsführer Conlog Arena). Fotos: HH

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