Allgemeine Berichte | 09.08.2023

Landrat und Sparkassenvorstand überreichen Spende von über 1400 Euro

15. Hilfsgütertransport gestartet

Spendenübergabe an die „Freu(n)de für Belarus“ in Neuwied-Irlich: Christel (5. v. li.) und Hans-Peter Weißenfels (4. v. li.) sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer freuen sich über die Spendenschecks von Sparkassenvorstand Thomas Paffenholz und Landrat Achim Hallerbach. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Vollgepackt mit dringend benötigten Hilfsgütern, startete kürzlich ein 40-Tonner mit 29 Europaletten aus dem Kreis Neuwied in die Ukraine. Dies ist bereits der 15. Hilfsgütertransport, initiiert von der Hilfsorganisation „Freu(n)de für Belarus“ Kinderhilfe Tschernobyl – Hilfe für die Ukraine, aus Heimbach-Weis. „Dieser Transport ist ein besonderes Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die Familien in der Ukraine, die in diesen schwierigen Zeiten dringend Hilfe benötigen“, betont Landrat Achim Hallerbach.

Gemeinsam mit Sparkassenvorstand Thomas Paffenholz, hatte sich Landrat Achim Hallerbach zusammengetan, um das Hilfsprojekt „Freu(n)de für Belarus“ zu unterstützen. Insgesamt wurden Spendenschecks im Wert von 1400 Euro übergeben. Die Spende wird dazu beitragen, weiterhin dringend benötigte Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine zu beschaffen.

„Wie sich die Menschen hier in ihrer Freizeit gemeinsam für das Wohl anderer Bedürftiger einsetzen, ist bemerkenswert und bedarf die volle Unterstützung“, lobte Landrat Achim Hallerbach bei seinem Besuch in Neuwied-Irlich, „Einen besonders nachhaltigen Eindruck hat bei mir die Packstation „Hilfspakete für die Kriegsfront“ hinterlassen. Es ist bedauerlich, dass es in unserer Zeit notwendig ist, solche ehrenamtliche Arbeit zu leisten. Daher möchte ich noch einmal das außergewöhnliche Engagement und den unermüdlichen Einsatz von Christel und Hans-Peter Weißenfels sowie des gesamten Teams hervorheben,“ so Hallerbach.

Hintergrund

Seit über 25 Jahren engagiert sich die Tschernobyl-Hilfe Heimbach-Weis in den verstrahlten Regionen Weißrusslands. Bei einem Besuch in den abgelegenen Dörfern entschieden sich Christel und Hans-Peter Weißenfels sowie Ingrid Schmidt, vor Ort zu helfen. Sie begannen, selbstgemachtes Kunsthandwerk zu verkaufen, und gründeten im Dezember 2011 den Verein „Freu(n)de für Belarus“ e.V. Kinderhilfe Tschernobyl – Hilfe für die Ukraine, Heimbach-Weis. Seit Kriegsbeginn in der Urkaine unterstützen die 70 Mitglieder die Menschen vor Ort mit Hilfstransporten.

Wer die Organisation unterstützen möchte, kann dies mit Sach- oder Geldspenden tun. Derzeit werden dringend Sommer- und Herbstkleidung, Decken, Bettwäsche, Schlafsäcke, Isomatten, Hygieneartikel, Medikamente und medizinisches Material benötigt. Auch Kinderspielzeug wird gern entgegengenommen. Spenden können montags von 9 bis 14 Uhr, im alten Kindergarten am Nonnenpfad in Neuwied-Irlich abgegeben werden. Nach telefonischer Absprache sind auch andere Abgabezeiten oder sogar eine Abholung möglich. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite: www.freunde-fuer-belarus.net.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Spendenübergabe an die „Freu(n)de für Belarus“ in Neuwied-Irlich: Christel (5. v. li.) und Hans-Peter Weißenfels (4. v. li.) sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer freuen sich über die Spendenschecks von Sparkassenvorstand Thomas Paffenholz und Landrat Achim Hallerbach. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

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