Großes Jubiläumskonzert im Rheinbacher Stadttheater
15 Jahre Tomburg Winds
Rheinbach. Für die Mitwirkenden wie für die Zuhörer war es gleichermaßen ein Ereignis: das ausverkaufte Jubiläumskonzert der drei Tomburg Winds Orchester im Rheinbacher Stadttheater. „Durch die Jahre“ führte moderierend Roland Keil mit stets passenden Worten und „Bildern“ und hob hervor, dass man im Alter von 15 Jahren - mitten in der Pubertät - gerade in den Startlöchern zu noch Größerem, also ganz verheißungsvoll „am Anfang“ steht. Am Anfang standen auch die Jüngsten, die Mitglieder des Kinderblasorchesters, unter der Leitung von Andrew Noah Cap mit ihrem Programm. Ohne merkliches Lampenfieber stellten sie sich der Herausforderung „Bühnenauftritt“ und beeindruckten in ihrem sehr frühen Stadium des Instrumentalunterrichts (teilweise bereits nach einem halben Jahr) und dem darauf aufbauendem Orchesterunterricht mit mehrstimmigen Werken: das Abzählen der Takte war teilweise den Kinderfingern oder -füßen anzusehen. Nachdem der Schirmherr der Veranstaltung Bürgermeister Stefan Raetz seine Begrüßungsworte gesprochen hatte, folgte das Jugendblasorchester mit seinem Programm. Georg Heide, neben Musikschulleiter Claus Kratzenberg einer der Gründungsväter der Tomburg Winds, leitet die circa 30 jugendlichen MusikerInnen. An diesem Abend bot er Werke unterschiedlicher Genres: von der Filmmusik „The Incredibles“ bis hin zu einem Beatles-Medley.
Atemberaubende Werke
Nach der Pause empfing das 60 Instrumente umfassende Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Adi Becker die Zuhörer mit einem furiosen Originalwerk von Robert Sheldon. „Flight Of The Piasa“ gehört seit geraumer Zeit zum Repertoire des Orchesters. Einsätze, Intonation und Rhythmen waren von atemberaubender Präzision und wurden nuancenreich wiedergegeben. Zahlreiche weitere Werke, anmoderiert in sehr persönlicher Art und Weise von Adi Becker selbst, begeisterten, berauschten und berührten die unterschiedlichen Emotionsebenen der Zuhörer. So blieb es nicht aus, dass erst nach zwei Zugaben und stehenden Ovationen die jungen MusikerInnen die Bühne verlassen durften.
Für sich selbst, aber auch für die Eltern und Freunde, hatten die Orchestermitglieder im Foyer des Theaters eine Rückschau durch 15 Jahre in Form einer Fotowand errichtet, mit deren Hilfe so manche Erinnerung wieder wach wurde. Ferner konnte man, Sekt oder andere Getränke genießend, 32 Urkunden, Lohn eines jeden Wettbewerbs, begutachten und bestaunen.
Pressemitteilung von
Tomburg Winds
