Allgemeine Berichte | 29.04.2022

150 Jahre St. Medard Bendorf

Die dreigeteilte Kirche in Bendorf: links die evangelische Kirche, in der Mitte der Kirchturm (Stadt), davor das Reichardsmüster, das mit dem 1894-1869 errichteten Kirchengebäude (rechts) die kath. Pfarrkirche bildet.  Foto: M. Syré

Bendorf. Vor 150 Jahren, am 5. Mai 1872, wurde die neu erbaute katholische Pfarrkirche St. Medard in Bendorf vom Trierer Weihbischof Johann Jakob Kraft feierlich eingeweiht. Im Juni 1864 war der Grundstein gelegt worden. Infolge der Industrialisierung hatte sich die Einwohnerzahl Bendorfs in den letzten 90 Jahren mehr als verdoppelt und war auf etwa 3000 angestiegen. 2/3 von ihnen waren Katholiken, und Pastor Karl Fries hatte sich erfolgreich für den Bau eines größeren Kirchengebäudes eingesetzt.

Bekanntes und Unbekanntes zum Bau der Kirche

Wo sollte die neue Kirche entstehen? Woher das viele Geld nehmen? Welche Besonderheiten brachte Baumeister Hermann Nebel zur Ausführung? Für Samstag, 7. Mai 2022, 16 Uhr, lädt der Förderkreis St. Medard herzlich ein zu „Bekanntes und Unbekanntes zum Bau der Kirche und Pastor Karl Fries“. Michael Syré wird in der Kirche und im Außenbereich schildern, was sich damals so alles ereignete.

Feierliches Hochamt an Kirmes

„In perpetuam rei memoriam“ - zum immerwährenden Andenken, hatte Pastor Karl Fries damals einen Text überschrieben, in dem er die Einweihungsfeierlichkeiten schilderte.

Am Kirmessonntag, 19. Juni 2022, wird an die Weihe der Kirche mit einem Gottesdienst erinnert. Weihbischof Jörg Michael Peters, von 1987 – 1990 Kaplan in Bendorf und Weitersburg, wird um 10 Uhr das feierliche Hochamt halten.

Die dreigeteilte Kirche in Bendorf: links die evangelische Kirche, in der Mitte der Kirchturm (Stadt), davor das Reichardsmüster, das mit dem 1894-1869 errichteten Kirchengebäude (rechts) die kath. Pfarrkirche bildet. Foto: M. Syré

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