kfd Odendorf/Essig/Ludendorf/Ollheim spendet
1500 Euro Spende an kranke Kinder
Odendorf. Traditionell richten die Frauen der kfd Odendorf/Essig/Ludendorf/Ollheim mit viel Herzblut und Engagement im November ihren Adventsbasar aus. Und das ausschließlich mit dem Ziel, den Erlös des Basars einem sozialen Zweck zu spenden. Auch dieses Mal bestand Einigkeit bei der Wahl des Spendenempfängers. So durfte Anne Klein, Ideengeberin des diesjährigen Empfängers und Mitglied im Leitungsteam der Frauengemeinschaft gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Hanne Molderings die stolze Summe von 1.500 Euro an Prof. Dr. Joachim Wölfle, Leiter Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie des Zentrums für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn überreichen. Prof. Dr. Wölfle sprach den Frauen der kfd Odendorf/Essig/Ludendorf/Ollheim seinen Dank aus. „Dieses Geld ermöglicht es uns, die notwendigen Schulungen, die wir mit an Diabetes mellitus Typ I erkrankten Kindern durchführen, so zu gestalten, dass auch zusätzliche positive Unternehmungen wie zum Beispiel Museumsbesuche, gemeinsames Kochen etc. möglich sind“, so Wölfle. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass diese kindgerechten Maßnahmen weder von den Krankenkassen noch vom Klinikum abgedeckt werden und man hierfür immer wieder auf regelmäßige Spenden angewiesen ist. Zu Diabetes mellitus Typ I: Diabetes mellitus Typ I ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern. Rund 32.500 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sind in Deutschland bereits betroffen und es kommen jährlich 2.500 neu dazu. Zunehmend sind es Kinder unter fünf Jahren und trotz intensiver Forschung ist die Ursache dafür noch ungeklärt. Ab der ersten Minute nach der Diagnose Diabetes mellitus Typ I muss täglich mehrmals Insulin gespritzt werden. Zuvor wird zur Bestimmung der Insulinmenge der Blutzuckerwert kontrolliert, indem durch einen Piecks in die Fingerkuppe ein Tropfen Blut entnommen wird. Diese Behandlung ist ein Leben lang notwendig und ohne diese wäre die Krankheit immer noch tödlich.
