Allgemeine Berichte | 07.10.2019

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V. tagte in Maria Laach

16. Mitgliederversammlung

Caritasrat wurde neu gewählt

Bei der Mitgliederversammlung in Maria Laach wurde der Caritasrat neu gewählt. Foto: E.T. Müller

Maria Laach. Die 16. Mitgliederversammlung 2019 des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. fand Mitte September im Klosterforum Maria Laach statt. Prior Administrator P. Petrus Nowack OSB folgte gerne der Bitte, vor dem Caritasverband zu sprechen, „da sie eine entscheidende Seite des kirchlichen Lebens zum Ausdruck bringen.“ Die Liebe trägt die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit für Menschen in Not, so Pater Petrus: „Liebe kann nur in Beziehung gelebt werden. Es gibt keinen Automatismus in der Begegnung. Caritas zentriert unser Leben. Der bedürftige Mensch steht im Zentrum.“

Hugo Nowicki, Vorsitzender des Caritasrates, überbrachte Grüße von Pfarrer Helmut Schmidt, der zum ersten Mal nicht bei der Mitgliederversammlung dabei ist. In seinem Bericht dankte der Vorsitzendes des Rates allen Mitgliedern sowie den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und legte beeindruckende Zahlen vor. Insgesamt 348 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind beim Caritasverband tätig, 110 in Ahrweiler und 238 in Andernach und Mayen. Rund 14 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des Caritasverbandes mit seinen drei Geschäftsstellen in Ahrweiler, Andernach und Mayen jährlich. Hugo Nowicki dankte den beiden Geschäftsführern Richard Stahl, Ahrweiler, und Werner Steffens, Mayen und Andernach, sowie dem Finanzausschuss unter Joachim Moll für die sehr gute Zusammenarbeit. Mit Digitalisierung, Datenschutz und Sozialraumorientierung nannte Nowicki wichtige Themen, die den Caritasverband weiter beschäftigen werden. In der anschließenden Abstimmung wurde der Caritasrat entlastet.

Vorstandsbericht

Im Bericht des Vorstands dankte Christoph Schmitz, Vorsitzender des Caritasverbandes, den Gremien und dem zweiten Vorsitzenden, Dr. Alexander Saftig, für die gute Zusammenarbeit. Und er nannte mehrere Schwerpunktthemen, zu denen auch die Umsetzung der neuen Satzung gehört. Eine wesentliche Aufgabe sei es, dass der Caritasverband als ein Verband auftrete. In der Digitalisierung der Sozialstationen sieht Schmitz die Chance, noch näher am Patienten zu sein. Schließlich seien die drei Sozialstationen ein wesentlicher Faktor. Auch die beiden Tafeln mit ihren insgesamt fünf Ausgabestellen sind nah am Menschen. In diesem Zusammenhang erwähnte Christoph Schmitz die baulichen Veränderungen im ehemaligen Pfarrheim St. Stephan in Andernach, das zu einem neuen diakonischen Zentrum mit der Tafel werden soll, die dann von der Agrippastraße umzieht. Auch die Integrative Kindertagesstätte St. Hildegard in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ortsteil Bachem, entwickelte sich sehr gut, betonte der Vorsitzende des Caritasverbandes. Eine erfreuliche Entwicklung hat auch die Kinderstadtranderholung für Andernach-Pellenz und Mayen-Vordereifel-Mendig genommen, die dank des Klosters Maria Laach nach einem Jahr Pause wieder im Winfriedheim stattfinden konnte. Und der Vorsitzende betonte, dass all diese Arbeit dank des Engagements der 348 hauptamtlichen und ebenso vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet werden konnte.

Der neue Caritasrat

Mit der Caritas-CD des Weltgitarristen Lulo Reinhardt, Schirmherr der Caritas-Stiftung Rhein-Mosel-Ahr, bedankte sich Christoph Schmitz beim scheidenden Caritasrat. Dieser wurde mit Dominik Butenkemper - Andernach, Hans-Günter Fleck - Sinzig-Westum, Joachim Kriegel - Andernach, Joachim Moll - Sinzig, Martina Pickhardt - Vallendar, Joachim Plitzko - Mendig, Ralph Seeger - Niederkassel, Martina Wagner - Plaidt, Werner Welling - Ochtendung und Diakon Sebastian Zinken - Sinzig, neu gewählt. Werner Unkelbach aus Remagen wurde zum Vertreter des Ortscaritasverbandes für die Vertreterversammlung beim Diözesancaritasverband Trier gewählt.

Bei der Mitgliederversammlung in Maria Laach wurde der Caritasrat neu gewählt. Foto: E.T. Müller

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