Allgemeine Berichte | 24.10.2016, 14:23 Uhr

„Horror-Clown“ im Bereich Königswinter gesichtet

17-Jähriger begegnet Horror-Clown

Symbolbild. Foto: PeteLinforth / pixabay
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Königswinter. In der Nacht zum Sonntag, 23. Oktober, soll es im Bereich des Radweges etwa in Höhe des Fähranlegers Niederdollendorf zu einer Begegnung mit einem sogenannten „Horror-Clown“ gekommen sein. Ein 17-jähriger Radfahrer war gegen 1 Uhr auf dem Radweg von Oberkassel kommend unterwegs, als nach seinen Angaben plötzlich eine als Clown verkleidete Person mit einem Messer in der Hand aus dem Gebüsch heraustrat. Der Jugendlich gab an, sich erschrocken zu haben und mit seinem Fahrrad auf ein Rasenstück gestürzt zu sein. Er verletzte sich dabei nach dem derzeitigen Sachstand jedoch nicht. Sachschaden an der Kleidung oder dem Fahrrad sei auch nicht entstanden. Der 17-Jährige sei dann aufgestanden, habe den Clown nach eigenen Angaben getreten und geschlagen und sei dann weiter gefahren.

Eine konkrete Handlung oder eine Reaktion der verkleideten Person schilderte der Jugendliche nicht. Da er sich durch das Erscheinen des Clowns bedroht fühlte, erstattete er Anzeige. Die von der alarmierten Polizeistreife eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung des Verkleideten, zu dem auf der Grundlage der Zeugenangaben bislang folgende Beschreibungsmerkmale vorliegen: ca. 180 cm groß rote Perücke weiß geschminktes Gesicht Latzhose, mit roten und weißen Punkten. In der Hand soll er ein Messer (vergleichbar Küchenmesser) gehalten haben. Das zuständige KK 35 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem von dem 17-Jährigen geschilderten Geschehen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter Tel. (02 28) 1 50 zu melden.

Die Polizei rät generell: Ob es sich um einen schlechten Scherz oder tatsächlich um eine gefährliche Situation handelt, vermeiden Sie in jedem Fall eine direkte Konfrontation. Insbesondere, wenn eine Person zumindest dem Anschein nach bewaffnet ist. Sollten Sie verdächtige Personen beobachten oder selber durch diese tangiert werden, rufen Sie umgehend den kostenlosen Notruf 110!

Pressemitteilung Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: PeteLinforth / pixabay

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