Allgemeine Berichte | 27.01.2015

Heimerzheimer Freunde des Dünstekovener Karnevals

20-jähriges Bestehen wird gefeiert

Ein Bild aus vergangenen Tagen.privat

Dünstekoven. Als 1996 die Bläck Fööss „Am Dom zo Kölle“ sangen und die Höhner „Lust auf Leben“ verspürten, hatte sich die Gruppe „Heimerzheimer Freunde“ erstmalig zum Dünstekovener Karnevalszug angemeldet. Die damals kleinere Gruppe um Angela Garus, Angelika und Rainer Schmitz, Annemie Mahlberg, Martina Garus sowie Uli Tappeser hatte seit Jahren erfolgreich im Pfarrgemeinderat der Pfarrei Sankt Kunibert Heimerzheim/Dünstekoven zusammengearbeitet. „Lasst uns was bewegen“, war dort die Devise. Im Karneval stand „Kumm loss mer fiere“ im Mittelpunkt.

Wenn das nicht Tradition ist, denn seit über zehn Jahren sind es die heutigen 27 Jecken, die diesen Freundeskreis ausmachen. Das Markenzeichen dieser Gruppe sind die aufwendigen bunten Kostüme, die alljährlich selbst entworfen und gebastelt werden. Bereits vor Weihnachten ist der feuchtfröhliche Kostümwahltreff. Jeder bringt einen Vorschlag und die Realisierungsvorstellung ein. Am Ende steht fest, welches Kostüm das Rennen gemacht hat. Zufrieden und etwas beschwipst geht es mit den ersten Planungsgedanken dann ins neue Jahr.

Mal haben die Frauen, wie zum Beispiel bei der Garde, den Herzen und den Weihnachtsbäumen die handwerkliche Hauptlast zu tragen, das andere Mal müssen die Männer tief in die technische Trickkiste greifen. Die Heimerzheimer Freunde des Dünstekovener Karnevals gehören inzwischen zum festen Bestandteil der Helau- Region. Hier werden sie natürlich gern gesehen, denn, wie der Präsident des Dünstekovener Karnevals, Thomas Nöten, betont, bereichert diese Gruppe in seiner bunten Kostümvielfalt den Dünstekovener Zug.

Von Zeit zu Zeit laden die HFdDK auch Gäste ein, die gern mal in das Rheinische Karnevalstreiben reinschnuppern wollen. So schreibt Terrisa aus Kalifornien, die sich gern an ihre Teilnahme am Karneval 2002 erinnert: „Ich bin am 15. Februar in Gedanken bei euch und wünsche alles Gute zum 20-jährigen Jubiläum.“

Wie das nun mal bei Freunden so üblich ist, ist für die 27 Jecken am Aschermittwoch nicht alles vorbei. Viele Ehrentage werden gemeinsam gefeiert. Und wenn die übliche Geburtstagsparodie eingeübt und vorgetragen wird, ist zu merken, dass diese Gruppe Fastelovend im Blut hat. Mit dem gemeinsamen Besuch der Heimerzheimer Sitzung und der Kölnarena starten die HFdDK in die tollen Tage.

Am Karnevalssonntag geht es nach dem gemeinsamen Frühstück in der Heimerzheimer Linde Richtung Dünstekoven, denn dann heißt es wieder: „Kumm loss mer fiere.“

Ein Bild aus vergangenen Tagen.Foto: privat

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