Tag der offenen Tür an der LFKS
20-jähriges Jubiläum des Standorts
Koblenz. Die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule des Landes Rheinland-Pfalz, kurz LFKS, öffnete ihre Pforten zum Tag der offenen Tür. Vor genau 20 Jahren wurden auf dem Asterstein die drei Standorte der damaligen Landesfeuerwehrschule zusammengelegt. Neben den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bilden der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser-Hilfsdienst das Kernstück der zivilen Gefahrenabwehr im Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. An einigen Ständen konnten einige Astersteiner Vereine und Organisationen zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es in dem Stadtteil gibt und informierten über deren Geschichte. Im gesamten schulischen Bereich und auf dem Gelände, standen Fahrzeuge der Feuerwehren, des THW, der angeschlossenen Hilfsorganisationen, zur Besichtigung bereit.
Den ganzen Tag fand nicht nur die Zivilbevölkerung die Möglichkeit sich bei Vorführungen, wie Sonder-Signal-Fahrttrainer, Fettexplosion, der Rettungs- und Polizeihundestaffel, einer Realbrandausbildung, einer Löschübung mit Menschenrettung sowie einer Gefahrstoffübung, über den aktuellen Stand des Katastrophenschutzes zu informieren. Viele freiwillige Feuerwehreinheiten aus dem Umkreis von Koblenz nahmen diesen Tag der offenen Tür zum Anlass, neue Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände kennenzulernen. Mit dem Puppentheater und der Geschichte vom „Feuerwehrmann Sam“, wurde den kleinen Besuchern gezeigt, was ein Feuerwehrmann alles können muss. Besondere Aufmerksamkeit fand bei den jüngeren Besuchern die Playmobil-Stadt mit ihren blinkenden Feuerwehr-, Polizei- und Rettungsfahrzeugen. Historische Uniformen, Helme und Werkzeuge aus vergangenen Tagen erinnerte an die Anfänge im Katastrophenschutz. Trotz des trüben Wetters fanden viele Besucher den Weg auf den Asterstein. Der Tag der offenen Tür war für die LFKS ein voller Erfolg.
Neben fast schon antiker Feuerwehrausrüstung konnte auch die aktuelle Ausstattung beschaut werden.Fotos: HH
Auch das Technische Hilfswerk war vertreten.
