Bundesbank Bunker in Cochem
2.000 Euro wurden gespendet
Cochem. Aktuell überschlagen sich die Nachrichten aus der Ukraine. Dies merkt auch die Dokumentationsstätte Bundesbank Bunker in Cochem. Die ersten Anrufe, ob im Bunker im Ernstfall noch Schutz gesucht werden könne, erreichen die Mitarbeiter. „Unsere Bunkeranlage ist nicht mehr aktiv und heute in ihrer Hauptfunktion ein Museum und kein Schutzraum mehr“, sagt Inhaberin Petra Reuter. Trotzdem sind der Ukrainekrieg und die neuesten Entwicklungen in Europa Thema bei den Besuchern, die sich der Führung durch die Bunkeranlage aus der Zeit des Kalten Kriegs anschließen. Dies hatte noch einen weiteren Grund: Das Team rund um die Dokumentationsstätte wollte seinen Beitrag leisten, und so wurden die gesamten Eintrittsgelder von zwei Öffnungstagen am Wochenende gespendet. Einige Gästeführer verzichteten zudem auf ihr Gehalt, so kam plus interner Aufstockung auf eine runde Zahl eine Summe von insgesamt 2.000 Euro zusammen, die bereits an die Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ und „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet wurden. Auch in Zukunft steht am Eingang des Bunkers eine Spendenbox für die Ukraine bereit, denn der Kalte Krieg darf Europa nicht kalt lassen.
Start in die Saison ist wieder zum 1. April mit täglich fünf Führungen zur vollen Stunde von 11 bis 15 Uhr ohne Anmeldung. Weitere Infos unter www.bundesbank-bunker.de
