Allgemeine Berichte | 16.10.2019

Junggesellen feiern gut besuchtes Oktoberfest

2000 Quadratmeter Zelt und ein farbenfroher Festumzug in Insul

Vielleicht kommt auch der Weinanbau nach Insul. Der Bachus übt schon mal. Fotos: SES

Insul. Tausende von Wiesen-Besuchern zog es nach Insul, das traditionelle Oktoberfest der Junggesellen stand auf dem Programm. Hieß es doch wie seit 1973 für die Junggesellen 2000 Quadratmeter Zelt Aufbau, endlose Reihen Tische und Bänke hinein, Großbühnenaufbau für die Musik, Tische mit blau-weißen Tischdecken auslegen, Zeltwände mit bayrischen Motiven bemalen, Girlanden aufhängen und auf den Andrang des Publikums warten. Aber lange mussten die Mitglieder des Junggesellenvereins nicht warten. Seit Jahren ist das Oktoberfest Insul auf den Ahrwiesen ein Muss für alle Wiesn Liebhaber - dementsprechend groß war der Andrang der rund 3000 Besucher. Bereits am Freitag war das Zelt gut gefüllt, als nach dem Fassanstich die Musikfreunde Hümmel zur Hüttengaudi aufspielten. Es folgten die „Grabenland Buam“, die mit ihrer Musik Tausend Besucher in Oktoberfeststimmung versetzten. Am Samstag war auf den Wiesn der Andrang gewaltig: „proppevoll“ vermeldeten die Junggesellen bei sagenhafter Stimmung. Zum Anheizen spielten die „Die Udelhofener Dorfmusikanten“ auf, bevor die „Bajuwaren“ das Zelt rockten. Die Junggesellen haben die Nacht durchgearbeitet, denn am Sonntagmorgen zum Frühschoppen, der von den „Veltöner Musikanten“ musikalisch untermalt wurde, war das Zelt wieder pikobello hergerichtet. Zum traditionellen Insuler Erntedank- und Trachtenumzug säumten bei herrlichem Sonnenschein wieder hunderte Schaulustige den Zugweg. Von einer Junggesellen Abordnung angeführt waren wieder wunderschöne Motivwagen und Fußgruppen zu bestaunen. Inzwischen nehmen auch etliche Gruppen und Wagen aus den umliegenden Ortschaften teil. So waren in diesem Jahr auch die „Glühköpp“, aus Hönningen, die mit ihren Old Timer Traktoren die Motivwagen zogen, dabei. Eine Gruppe trauerte dem Oktoberfestmontag nach, der 2018 „zu Grabe“ getragen wurde. Die kleinen Imkerinnen verteilten Honig, andere frischgebackenen Flammkuchen und Ortsbürgermeister Ewald Neiß im Priestergewand „Weihwasser“ an die Zuschauer. Nach dem Festzug strömten die Besucher wieder scharenweise dem Festzelt zu. Hier brachten die „Die Lustigen Schilehrer“ aus dem Stubaital, die seit etlichen Jahren in Insul zum Oktoberfest aufspielen, mit ihren Liedern das Zelt zum Kochen. Es wurde eine riesen Wiesn Party bis in die späte Nacht. Die Junggesellen können mit dem Verlauf des 47. Oktoberfestes sehr zufrieden sein, obwohl die meisten in der Zeit mit erheblichem Schlafdefiziten zu kämpfen hatten. Nach dem Zeltabbau können sie sich nun ein Jahr ausruhen, bis es 2020 wieder heißt „O´zapft is“. SES

Eine umweltbewusste Zugnummer war auch am Zug beteiligt.

Eine umweltbewusste Zugnummer war auch am Zug beteiligt.

Rappelvoll war das Festzelt am Sonntag.

Rappelvoll war das Festzelt am Sonntag.

Frischer Flammkuchen wurde gereicht.

Frischer Flammkuchen wurde gereicht. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Mit einem Floß wurde das Bier bei geschafft.

Mit einem Floß wurde das Bier bei geschafft. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Die Junggesellen führten den Zug an.

Die Junggesellen führten den Zug an.

Die Stimmung im Zelt war immer auf dem Höhepunkt.

Die Stimmung im Zelt war immer auf dem Höhepunkt. Foto: Heinz-Toni Sesterheim

Früh übt sich, wer ein Imker werden will.

Früh übt sich, wer ein Imker werden will. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Diese Gruppe trauerte um den Oktoberfestmontag, der seit 2018 nicht mehr stattfindet.

Diese Gruppe trauerte um den Oktoberfestmontag, der seit 2018 nicht mehr stattfindet. Foto: Heinz-Toni Sesterheim

Kleine Imkerinnen verteilen Honig.

Kleine Imkerinnen verteilen Honig.

Mit ihrem Pferdchen war diese Gruppe unterwegs.

Mit ihrem Pferdchen war diese Gruppe unterwegs. Foto: Heinz-Toni Sesterheim

Vielleicht kommt auch der Weinanbau nach Insul. Der Bachus übt schon mal. Fotos: SES

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