Allgemeine Berichte | 05.03.2026

Das Café Auszeit ist seit 25 Jahren ein Ort der Begegnung

25-jähriges Jubiläum des Café Auszeit der Marktkirche Neuwied

Gemeinsam wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert.  Foto: privat

Neuwied. Das Café Auszeit feierte sein 25-jähriges Bestehen mit vielen Gästen, Musik und Beiträgen von Oberbürgermeister, Vertreter der Rheinischen Landeskirche und Presbyterium.

Neben Oberbürgermeister Einig waren auch Pastor Dedring als Vertreter der Rheinischen Landeskirche sowie die Ehefrau des Architekten Oster anwesend. Die Geburtstagsfeier wurde mit einem Gottesdienst eingeleitet, zu dem zahlreiche Besucher und Besucherinnen ins Gemeindezentrum erschienen. Kantor Schumacher gestaltete den feierlichen musikalischen Rahmen mit einem Duett aus Violine, Trommel und Klavier.

In seiner Begrüßung zur Geburtstagsfeier hob der stellvertretende Presbyter Uwe Selzer das Verdienst des ehemaligen Pfarrers Werner Zupp hervor. Dieser hatte im Jahr 2000 beim Umbau des Gemeindezentrums eine Vision für Kirche entwickelt: Kirche findet dort statt, wo das Leben pulsiert, wo eingekauft wird, wo Menschen auf der Durchreise sind oder einfach nur einen Ort der Begegnung suchen. Ein Gemeindezentrum braucht als solchen Kristallisationsort ein Café. Die Geburtsidee des „Café Auszeit” wurde über die Jahre immer weiterentwickelt und die Öffnungszeiten wurden ausgedehnt. Heute ist das Café täglich geöffnet und bei vielen Menschen in der Neuwieder Innenstadt sowie darüber hinaus zur beliebten Institution geworden.

Herr Selzer bedankte sich bei den 17 Mitarbeiterinnen des Cafés für ihren zuverlässigen, ehrenamtlichen und engagierten Einsatz, ohne den das Café nicht in dieser Form geführt werden könnte. Oberbürgermeister Einig schloss sich diesem Dank an und unterstrich die Bedeutung des Cafés für die Stadt. Er verwies auf viele Gelegenheiten, bei denen die Stadt in zentraler Lage und in sehr angenehmer Atmosphäre zu Gast sein durfte. Er hoffe, dass dies bei zukünftigen städtischen Projekten weiterhin so fortgeführt werden könne. Als äußeres Zeichen des Dankes übergab er als Gastgeschenk einen Kunstdruck mit einer besonderen Darstellung der Stadt Neuwied. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde mit hitzigen lateinamerikanischen Trommelrhythmen der 11-köpfigen Trommelgruppe „Die Djembys“ der Lebenshilfe Engers fortgefahren.

Ein Rückblick auf 25 abwechslungsreiche Jahre wurde von mehreren Mitarbeiterinnen des Cafés vorgetragen. Pastor Dedring, der bei der Rheinischen Landeskirche im Beirat für Kirche in der City verantwortlich ist, blickte mit den Gästen in die Zukunft der Kirche in der Stadt. Dabei hob er den wertvollen Beitrag des Cafés Auszeit als Begegnungsort von Kirche und Menschen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld hervor. Er wies darauf hin, dass sich die Kirche zukünftig noch stärker als Ort der Begegnung und für gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen anbieten wird. Dabei werden Orte, an denen Menschen zusammenkommen, um das gemeinsame Leben in der Gemeinde zu betrachten, zu diskutieren und zu gestalten, zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das Café Auszeit ist bereits ein solcher Ort und wird in Zukunft noch dringender gebraucht werden. Insofern ist die von Oberbürgermeister Einig angesprochene Präsenz der Kommune im kirchlichen Raum ein Zeichen wertvoller Gastfreundschaft, das gepflegt und weiterentwickelt werden darf. Einen beeindruckenden musikalischen Schlusspunkt setzte das Rhein-Lahn-Saxtett, ein Ensemble mit fünf Saxofonen. Mit Gitarrenunterstützung spielte es bekannte Unterhaltungsmusik und setzte mit dem Lied „Celebration” bei einem Glas Geburtstagssekt einen glanzvollen Schlusspunkt für einen ereignisreichen, abwechslungsreichen und unterhaltsamen Jubiläumstag des Café Auszeit.

Gemeinsam wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Räumungsverkauf
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (Juni)
Lebenskunstmarkt Remagen
Weinblütenfest in Mayschoss
Empfohlene Artikel
Auf den Schultern der Kameraden wurde der neue Schützenkönig zur Inthronisierung getragen. Fotos: DU
137

Ahrweiler. Nach dem Königsschießen der Junggesellen-Schützen und den Feierlichkeiten am Fronleichnamswochenende ging das Ahrweiler Schützenfest jetzt in sein letztes Wochenende. Und das stand ganz im Zeichen der Aloisius-Jugend, die am Freitag zunächst ihr Platzkonzert auf dem Markt und anschließend den Festkommers auf dem Blankartshof zelebrierte.

Weiterlesen

Leo Mattuscheck Foto: DU
133

Lantershofen. Als Ortsvorsteher und stellvertretender Ortsvorsteher prägte Leo Mattuscheck insgesamt ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke und das Leben in Lantershofen. Am Samstag, 13. Juni ist der frühere Kommunalpolitiker im Alter von 81 Jahren gestorben. Eine Nachricht, die sich am Samstagmorgen in Windeseile im Ort verbreitete und für große Trauer sorgte.

Weiterlesen

Ullrich Remus stellt alle Facetten der Ehrenbreitsteiner Kultur in seinem Outfit dar. Foto: SCH
761

Koblenz. Ehrenbreitstein hat seine eigene Kultur! Hier befindet sich, wie nirgendwo anders in Koblenz, auf kleinstem Raum Klein- und Handwerkskunst, Musik, Offline-Kunst und Galerien in den Straßen, Gassen und Häusern des rechtsrheinischen Stadtteils unterhalb der Festung und rund um den Kapuzinerplatz. In diesem Jahr bietet die Bürgergruppe, der Ortsring Ehrenbreitstein, wieder großes Programm über drei Tage.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
879

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz vor Ort am Peter-Altmeier-Ufer: Die neuen Fahrbahnschwellen mit beidseitigen Durchlässen für den Radverkehr ersetzen die zuvor kritisierten Einengungen.
148

Koblenz. Die Anpassungen der Verkehrsführung am Peter-Altmeier-Ufer sind fürs Erste abgeschlossen. Die Stadt Koblenz hat damit Maßnahmen umgesetzt, die den Kernforderungen der Petition von Philip Rünz weitestgehend entsprechen. Für den CDU-Landtagsabgeordneten und Stadtrat ist das auch ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, die die Petition mit rund 1.400 Unterschriften unterstützt haben. „Diese Verbesserungen zeigen, dass Bürgerbeteiligung wirkt.

Von Büro Philip Rünz MdL aus Koblenz

Weiterlesen